Präsident Uwe Heinbach siegt in Herbst-Idylle

Wo  spielen sie denn? Idylle im Nebel beim letzten Monatsbecher des Jahres des Golfclubs Lauterbach.  Foto: Becker

Nebelschwaden sorgten beim letzten Monatsbecher-Turnier des Jahres des Golfclubs Lauterbach für ein herbstlich-winterlichtes Ambiente. Die Bruttowertung gewann der GC-Präsident.

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LAUTERBACH. Der vierte und letzte Monatsbecher des Jahres sollte zeitig um 10 Uhr starten. Allerdings war in den Morgenstunden dichter Nebel bei Minustemperaturen fast über den gesamten Vogelsberg und weitere Teile Hessens gezogen und sorgte für so manche "undurchsichtige" Situation.

Auch die Lauterbacher Golfer fanden sich nach und nach zum Start an Abschlag eins ein, konnten aber teilweise nicht einmal die Teiche unterhalb der Abschläge erkennen, so dicht war die "Suppe" über der Anlage. Natürlich wird bei nahezu jedweder Zusammenkunft mehrerer Golfer ein bisschen und immer augenzwinkernd gefrotzelt, und so wurde schnell der Vorschlag laut, doch zunächst diejenigen Sportler starten zu lassen, die erfahrungsgemäß "sowieso nicht über das Wasser kommen" würden, damit die selbsterklärten "Longhitter" zu späterer Zeit die besseren Sichtverhältnisse nutzen könnten.

Es dauerte mehr als 30 Minuten, bis die ersten Flights jeweils ein kurzes Aufreißen der Nebelwand nutzen konnten, um bergauf in eine bessere Wetterlage zu kommen. Aber das erste Spiel bei nahezu winterlichen Bedingungen fiel doch allen schwer und die insgesamt erzielten Ergebnisse sprachen eine klare Sprache: Keiner der angetretenen Golfsportler konnte sein Handikap bestätigen oder gar verbessern. Die Minderung der Flugfähigkeit von Golfbällen bei Kälte und zunehmender Feuchtigkeit ist zwar bekannt, aber trotzdem blieb so mancher Schlag ins Grün als Annäherung deutlich vor eben diesem liegen und sorgte für Erstaunen. Golfer benötigen eben ganz persönliche Erfahrungen, um die eine oder andere Regel auch zu verinnerlichen.

Bei Abwesenheit der Lauterbacher Golfgrößen, die zum großen Teil in der Hessenliga auswärts tätig waren, blieb es Präsident Uwe Heinbach vorbehalten, dem Rest des Feldes sein Können zu zeigen. Er siegte in der Bruttowertung vor Michael Knoth und Sylvia Bornowski, die als beste Damen ihre gute Form präsentierte. Den zweiten Rang tauschte Michael Knoth in der Nettowertung nach Stechen mit Rang eins vor Präsidentengattin Sabine Heinbach und Jürgen Ludwig, die allesamt 77 Nettoversuche benötigten.

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Am nächsten Wochenende soll der Lauterbacher Ryder-Cup stattfinden. Hoffentlich lassen es die Wetterbedingungen zu, dass mindestens 24 Lauterbacher Golferinnen und Golfer sowohl Samstag als auch Sonntag für Europa oder die USA Punkte im Vierer- und Einzelwettbewerb holen. Natürlich werden die Mannschaften vor Turnierbeginn ausgelost. Die Wetteraussichten sind dabei derzeit gar nicht so schlecht.