Geldsegen für acht Vogelsberger Vereine

Sportkreisvorsitzender Werner Eifert (links) überreichte an acht Vereine Förderbescheide des Landessportbundes Hessen.  Foto: Stock

Die "Neue Mitte" im Lautertaler Ortsteil ist im Sportkreis Vogelsberg "in etwa die Mitte" - und so sind die Räumlichkeiten immer wieder Treffpunkt, wo durch den...

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MEICHES. Die "Neue Mitte" im Lautertaler Ortsteil ist im Sportkreis Vogelsberg "in etwa die Mitte" - und so sind die Räumlichkeiten immer wieder Treffpunkt, an dem durch den Sportkreisvorsitzenden Werner Eifert Förderbescheide des Landessportbundes Hessen (lsbh) übergeben werden. In diesem Fall waren es acht Bescheide mit einer Gesamtfördersumme von 19 714,68 Euro, über die sich die Vereine freuen durften. Eifert verwies darauf, dass die beantragten Mittel aus 2018, zweites Quartal, jetzt abgerufen würden können. Früher habe es fast eineinhalb Jahre gedauert. Er freue sich auch, dass die Mittel für die Sportförderung beim lsbh stabil seien.

Dieter Herget, Vorsitzender des Schützenvereins Meiches, verwies darauf, dass sich die Mitglieder für das Schießen mit der Luftpistole interessiert hätten und der Verein sich entschlossen habe, vier Luftpistolen anzuschaffen. Sechs Aktive verzeichne die neue Sportart im Verein, so Herget. Der Verein erhielt eine Fördersumme von 3 110 Euro.

3 970 Euro sind es beim Schützenverein Wallersdorf, über die sich Vorsitzender Christian Büttner freute. Diese sollen dafür verwendet werden, die Jugendarbeit weiter zu intensivieren. Seit 2017 hat man sich dieser verstärkt gewidmet und deshalb auch das Schießen mit dem Lichtgewehr angeboten. Es seien fünf bis acht Jugendliche seinerzeit gewesen. Hierzu mussten die Lichtgewehre immer wieder ausgeliehen werden. Durch ein eigenes Lichtgewehr soll die Jugendarbeit noch effektiver werden. Diese hat schon Früchte getragen, denn der Verein verfügt inzwischen auch über eine Schülermannschaft, für die auch zwei Luftgewehre angeschafft wurden. Im Nachwuchsbereich liege die Anzahl der Aktiven zwischen zehn und 15 Personen, so Büttner, die teilweise auch schon bei den zwei Mannschaften im Erwachsenenbereich mitschießen.

Der Schützenverein Betzenrod verfügt aktuell über sieben Stände, die aber noch nicht den modernsten Anforderungen entsprechen. Es ist ein Umbau auf sechs elektronische Schießstände geplant, so Rechner Kevin Lenz, der sich über einen Zuschuss von 2 440 Euro freuen durfte.

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Beim ländlichen Reit- und Fahrverein Antrifttal drückte das Grundwasser in der Reithalle nach oben. Es gab deshalb tiefe Löcher, die auch matschig wurden. Hier war dann Handlungsbedarf notwendig, so Vorsitzende Simone Grein. Der Hallenboden wurde mitsamt der Drainage komplett ausgetauscht, und es wurde wieder mit Schotter und frischem Sand aufgefüllt. Es gab verschiedene Fördertöpfe, damit die Kosten von rund 25 000 Euro aufgebracht werden konnten. Vom Landessportbund gab es 6 284,40 Euro.

Geschäftsführer Simon Ruhl von der TTG Vogelsberg konnte einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 1 205,58 Euro in Empfang nehmen. Der Ankauf von vier Tischtennisplatten sei notwendig gewesen, denn die erste Damenmannschaft sei in die Oberliga Hessen aufgestiegen. Hier gebe es spezielle Anforderungen an die Ausrüstung, die mit dem Kauf erfüllt werden konnten.

Bei der TSG Deckenbach stand nach dem Verlust der Fußballaktivitäten die Frage im Raum, wie die Sportanlagen erhalten werden nd die Mitglieder weiterhin an den Verein gebunden werden können, so Schriftführer Jürgen Fleischhauer. Deshalb wurden ortsansässige Personen angesprochen, die sich schon dem Bogensport widmeten, ob sie ihre Aktivitäten innerhalb des Vereins fortführen könnten. Deshalb wurde der Kauf von Sportbogen beschlossen, damit dieser Bereich weiter aufleben kann. Hierfür gab es eine Förderung in Höhe von 887,22 Euro.

Wolfgang Hartmann von der Sportgemeinschaft TV/VfR Groß-Felda lenkte den Fokus darauf, dass es beim Sportplatz Probleme mit dem Grund- und Niederschlagswasser gab. Deshalb war eine umfangreiche Sanierung notwendig. Hier wurde die Drainage nicht nur gespült, sondern die defekte Drainage wurde wieder teilweise erneuert oder instandgesetzt, und es wurde auch der Platz wieder gesandt. Ohne die Eigenleistung lagen die Kosten schon bei rund 9 000 Euro. Es gab noch rund 370 Stunden Eigenleistung, und auch viele Geräte konnten kostenlos genutzt werden. Der Landessportbund steuerte 1 323,48 Euro bei.

Bei der Spielvereinigung Hopfmannsfeld-Eichenrod hat der Rasentraktormäher seinen Geist aufgegeben, so Thomas Peppler. 494 Euro des Landessportbundes unterstützen den Neukauf.