Fußball: Was macht die Kreisoberliga-Konkurrenz?

Was macht die Fußball-Kreisoberliga-Konkurrenz in der Winterpause? Der FV Steinau, der bei der FSG Vogelsberg einen schmeichelhaften Sieg feierte (Foto), hat sich für die Restrunde noch einiges vorgenommen.  Archivfoto: Zinn

Der FV Steinau, der bei der FSG Vogelsberg glücklich siegte, die Partie gegen die SG Lauter fiel aus, hat sich für die Restrunde der Fußball-Kreisoberliga einiges vorgenommen.

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STEINAU. Das ist nicht das, was sich der FV Steinau erhofft hatte: Platz zwölf zur Winterpause in der Fußball-Kreisoberliga Fulda Süd ist ein gutes Stück weg von den Erwartungen. Trainer Mike Gaul hofft nun für das neue Jahr, dass seine Spieler "vollzählig und in einem guten Zustand sind, um noch einige Ränge gutzumachen", vor allem aber freut sich der Coach schon auf die Rückkehr auf den Rasen.

"Ich telefoniere meine Spieler ab, dass ich sie auch mal höre, und appelliere, dass sie etwas machen", sagt Gaul. Bei ihm zumindest kribbelt es schon wieder, auch wenn die Rückkehr auf den Rasen wohl noch dauern wird. "Für mich ist das schon ein Einschnitt, wenn man jeden Tag 'on fire' ist", betont Gaul. Ob im DFB-Stützpunkt oder beim Verein, Gaul brennt für das runde Leder, doch auch er will in der aktuellen Phase nicht jammern: "Die Gesundheit steht letztlich im Vordergrund. Aber wenn es wieder losgehen sollte, freut man sich darauf."

Wie es wieder losgeht und auch, wie es zu Ende geht, da wünscht sich Gaul eine klare Linie: "Jeder muss wissen, wo die Reise hingeht und was passiert. Wenn die Runde am 3. Juni rum ist, ist sie rum. Und wenn ich dann unterm Strich stehe, ist das so." Natürlich werde der eine oder andere nicht einverstanden sein, doch Gaul will die Ausrede der zu hohen Belastung kommendes Jahr nicht gelten lassen: "Wir wollen alle wieder zurück auf den Fußballplatz und die Pille muss man schlucken."

Siegreich bei FSG Vogelsberg

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Ruhig wird die Restrunde für den FV Steinau so oder so nicht: Zwölf Punkte aus zehn Spielen - darunter ein doch sehr schmeichelhafter Erfolg bei der FSG Vogelsberg, die Partie bei der SG Lauter wurde abgesagt - sind deutlich weniger, als sich der Club erhofft hatte. Die Pause kam dennoch etwas ungelegen: "Ich hatte gerade genügend Manpower, dass ich auch mal ein- und auswechseln konnte und die Spieler, die man braucht, um Spiele zu gewinnen, waren an Bord. Jetzt müssen wir sie wieder dahin bekommen, wo sie sein sollen, wenn es weitergeht", merkt der Trainer an und ergänzt: "Wenn ich alle zusammen habe, sind wir eine mehr als wettbewerbsfähige Truppe. Wenn ein paar nicht in dem Zustand sind, wie sie sein sollen, wird es wieder ein Eiertanz." Das Ziel sei in jedem Fall ein einstelliger Tabellenplatz - weit weg sind die Mittelfeldränge zwar nicht, doch auch das wäre nach Rang acht in der Vorsaison kein echter Fortschritt.