Auf schlechten Rasenplatz die "Bedingungen annehmen"

Verbandsliga-Tabellenführer FSV Fernwald muss zum FC Waldbrunn, für Coach Karl-Heinz Stete gilt die Devise, "über den Kampf zum Spiel kommen".

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FERNWALD. Der Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Punkte angewachsen und immer noch unbesiegt - es könnte im Moment für den FSV Fernwald in der Verbandsliga Mitte nicht besser laufen. Dass aber auch Teams aus dem Mittelmaß der Liga sehr schwere Brocken sein können, zeigte der letzte 4:2-Erfolg in Schwanheim, der unter sehr schwierigen Bedingungen errungen wurde. Auch morgen beim Tabellenzwölften FC Waldbrunn wartet ein unangenehmer Gegner.

FC Waldbrunn - FSV Fernwald Sonntag, 15 Uhr

"Da gilt es, über den Kampf zum Spiel zu kommen", fordert FSV-Coach Karl-Heinz Stete, der weiß, was auf seine Mannschaft zukommt. Denn gespielt wird in der "Festung Fussingen", auf einem Rasenplatz, der im letzten Jahr eher einem Acker glich. Zwar verfügt die Westerwälder Gemeinde Waldbrunn, zu der die Orte Hausen, Fussingen, Lahr, Hintermeilingen und Eller gehören, auch über einen Kunstrasenplatz, aber ein Spitzenteam hat erwartungsgemäß auf unebenem Untergrund mehr Probleme. "Wir müssen die Bedingungen gut annehmen", erwartet Stete und verweist auf das Hinspiel, das sein Team nach einer 3:0-Führung gegen ein junges Team mit vorwiegend Spielern aus der Region am Ende nur 4:3 gewann. Zudem muss der FSV-Trainer morgen wahrscheinlich einige Umbesetzungen in seiner Mannschaft vornehmen. So fallen Oliver Richardt (Zerrung) und Marco Filges verletzt aus und der Einsatz der angeschlagenen Felix und Daniel Erben ist sehr ungewiss. Dafür sind Louis Goncalves, der seine Oberschenkelzerrung auskuriert hat, und Julian Bender wieder dabei. Und auch Dominik Völk sitzt nach überstandener Außenbandverletzung wieder einsatzbereit auf der Bank.

Aufgebot FSV Fernwald: Säglitz, Wagner; Bender, Fischer, D. Erben, Jörg, Simon, Bartheld, Vujica, Weinecker, Goncalves, Weinecker, Szymanski, F. Erben, Völk, Ersentürk, Buycks, Burger, Bluhm.