„Trotzdem stolz auf Leistung:“ Stimmen zum Eintracht-Spiel

aus Eintracht Frankfurt

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Ivan Perisic (re.) von Bayern München in Aktion gegen Almamy Toure von Eintracht Frankfurt.  Foto: dpa/Kai Pfaffenbach

Bayern München hat Eintracht Frankfurt im Pokal-Halbfinale besiegt. Eintracht-Trainer Hütter ist dennoch stolz auf seine Mannschaft. Die Stimmen zum Spiel.

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MÜNCHEN. Adi Hütter (Trainer Eintracht): „Bayern war in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Wir waren da zu passiv und haben zu schnell den Ball verloren. In der Pause haben wir sehr ruhig und sachlich ein paar Dinge aufgezeigt und dann haben wir verdient den Ausgleich gemacht. Wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Das ist schon außergewöhnlich. Die Niederlage tut weh, aber ich bin trotzdem stolz auf die Leistung.“

Hansi Flick (Trainer Bayern): „Die zweite Halbzeit war nicht so gut. Da haben wir uns nicht geschickt angestellt. Der Gegner hat uns gut unter Druck gesetzt. Am Ende aber ist es ein verdienter Sieg. Wir müssen vor der Pause ein oder zwei Tore mehr machen. Trotzdem ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Da muss ich die zweite Halbzeit auch mal hinnehmen. Wichtig ist nach so einem Fight weiterzukommen. Am Ende haben wir mit allen Mann den Vorsprung verteidigt. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Halbfinalspiele nach Ende der Saison gewesen wäre. Die Spiele sind enorm viel.“

Thomas Müller (Bayern): „Wir können nicht zufrieden sein. In der ersten Halbzeit war die Eintracht sehr müde, wir waren da frischer, da hätten wir höher führen müssen. Später waren wir pomadig und geschlaucht. In der zweiten Halbzeit waren wir unsauber. Die Eintracht hat uns dann vor mehr Probleme gesorgt, wie uns lieb sein kann. Die Erschöpfung ist heute ein wenig größer als die Freude.“

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Sebastian Rode (Eintracht): „Es war wichtig eine Leistungssteigerung zu zeigen. Es ist jetzt wichtig in den letzten vier Spielen da weiterzumachen. Das 2:1 war sehr, sehr ärgerlich und ein Nackenschlag. Es ist sehr schade, dass wir es nicht geschafft haben.“

Martin Hinteregger (Eintracht): „Man kann auch die Bayern an den Rand einer Niederlage bringen. Die zweite Halbzeit war so stark von uns, so wie wir uns das vorstellen. Die erste aber war nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben mutig nach vorne verteidigt. Es war ein gutes Spiel von uns. In Berlin müssen wird jetzt genauso auftreten.“

Timothy Chandler (Eintracht): „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles rausgeholt, was geht.“

Kevin Trapp (Eintracht): „In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Respekt, weil wir vor zwei Wochen hier von Bayern dominiert wurden. In der zweiten Halbzeit waren wir viel besser, machen verdient den Ausgleich. Wir kriegen unglücklich das 1:2. Es war eine sehr, sehr gute Leistung. Dafür können wir uns nichts kaufen, aber wir können darauf aufbauen. Wir haben wieder gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft bestehen können, wenn wir die Aggressivität und Leidenschaft haben.“

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Von Peppi Schmitt