Pech mit Pfostentreffer: Eintracht Frankfurt verliert 1:2 bei...

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Duell: Eintracht-Stürmer Sebastien Haller (links) gegen Leipzigs Stefan Ilsanker. Foto: dpa

Im vierten Auswärtsspiel hat es Eintracht Frankfurt erwischt: Die hessischen Bundesliga-Fußballer unterlagen bei Vizemeister RB Leipzig mit 1:2 (0:1). Die Gäste agierten in...

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FRANKFURT. Im vierten Auswärtsspiel hat es Eintracht Frankfurt erwischt: Die hessischen Bundesliga-Fußballer unterlagen bei Vizemeister RB Leipzig mit 1:2 (0:1). Die Gäste agierten in den ersten 45 Minuten extrem passiv. Nach der Pause steigerten sich die Hessen deutlich, agierten auf Augenhöhe – zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Jean-Kevin Augustin (28.) und Timo Werner (68.) brachten die Sachsen in Front, dem Ex-Leipziger Ante Rebic (77.) gelang nur noch der Anschlusstreffer. Die Hessen müssen am kommenden Samstag gegen den VfB Stuttgart die ersten Heimpunkte einfahren, um nicht tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen.

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Eintracht-Trainer Niko Kovac nahm im Vergleich zum 1:0 in Köln gleich vier Veränderungen vor: Jonathan de Guzman, Daichi Kamada, Marius Wolf und Jetro Willems begannen für Kevin-Prince Boateng, Taleb Tawatha, Mijat Gacinovic und Rebic. Die Hessen überließen Leipzig das Spiel, bauten auf ihre starke Defensive um die Dreierkette Makoto Hasebe, Simon Falette und David Abraham. Die Hausherren verzeichneten bis zur 25. Minute 80 Prozent Ballbesitz – viel anfangen konnte der Champions-League-Teilnehmer damit nicht. Chancen blieben aus.

Bis zur 21. Minute: Das Spielgerät landete plötzlich bei Werner, der den Ball aber nicht traf. In der 27. Minute musste Gelson Fernandes verletzt ausgewechselt werdden, Boateng übernahm. Und war der Beginn einer ganzen Fehlerkette, die zum Rückstand führte. Boateng passte unglücklich zu Lukas Hradecky zurück, der Torwart drosch den Ball halbherzig nach vorne. De Guzman sah zu, wie sich Marcel Sabitzer die Kugel schnappte und zu Werner spielte. Hradecky parierte den Schuss des Nationalstürmers, doch Augustin war zur Stelle und staubte ab. Mit dem Resultat ging es in die Pause.

Schwungvoll aus der Kabine

Die Eintracht kam schwungvoll aus der Kabine, riskierte nun mehr. Willems scheiterte aus 18 Metern an RB-Torwart Gulacsi (48.), Sébastian Haller brachte nicht genug Druck hinter einen Kopfball (55.). Kovac zog früh seine letzten beiden Wechseloptionen, brachte für Kamada und Haller Rebic und Luka Jovic. In der 65. Minute köpfte Rebic in den Leipziger Kasten – doch das Tor galt nicht. Der Ball soll sich beim Eckstoß im Aus befunden haben. Gerade als die Eintracht auf den Ausgleich drängte, Leipzig ins Wackeln geriet, schlug Werner zu. Augustin passte in die Mitte, der Ball landete beim Angreifer, der Hradecky aus kurzer Distanz keine Chance ließ.

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Doch die Frankfurter steckten nicht auf, spielten weiter mutig nach vorne. Und belohnten sich: Wolf flankte, Rebic schob am zweiten Pfosten ein. In der 81. Minute hatte die Eintracht Glück: Willi Orban köpfte an die Latte. In der 87. Minute Pech: Falette köpfte an den Pfosten. Am Ende blieb es bei der Niederlage.