"Luka ist ein Riesenspieler": Stimmen nach dem Eintracht-Sieg

aus Eintracht Frankfurt

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Die Frankfurter Spieler mit dem fünffachen Torschützen Luka Jovic feiern nach dem 7:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vor dem Fanblock. Foto: dpa

Eintracht Frankfurt auf dem Höhenflug: Ein berauschendes 7:1 gegen Aufsteiger Düsseldorf und ein Luka Jovic, der einen neuen Vereinsrekord aufgestellt hat. Hier die Stimmen...

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FRANKFURT. Er hatte sich den Spielball geschnappt („Der ist für meine Eltern“) und ging dann von Interview zu Interview: Luka Jovic war der meistgefragte Mann im Stadion. Fünf Tore hat noch nie ein Frankfurter in einem Spiel geschossen. „Es ist mir eine Ehre und ich bin sehr stolz darauf, in die Geschichte der Eintracht einzugehen“, sagte der 20 Jahre alte Mittelstürmer, „es ist ein emotionaler Tag für mich. Aber die Hauptsache ist, dass wir so gut gespielt und so hoch gewonnen haben.“

Auf der Haupttribüne hatte übrigens Dieter Müller geschwitzt. Der langjährige Präsident der Offenbacher Kickers hatte am 17. August 1977 beim 7:2 gegen Werder Bremen sechs Tore in einem Spiel erzielt. Der Rekord hat gehalten. Weitere Stimmen:

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Marc Stendera: „Luka ist einfach ein Riesenspieler, der eine große Karriere vor sich hat. Man kann ihn nur beglückwünschen. Der Junge hat die Tore gemacht, die anderen haben sie rausgespielt. Wir wollen den Leuten schönen Fußball zeigen, sie begeistern. Unser Spiel ist nach vorne gerichtet. Wir schauen in der Tabelle nicht nach unten, sondern nach oben."

Kaan Ayhan (Fortuna): „Es gibt keine Entschuldigung und keine Erklärung für unsere Leistung. Ich selbst war heute ein Totalausfall.“

Matthias Zimmermann (Fortuna): „Das war eine katastrophale Leistung. Frankfurt hat uns vorgemacht, wie man Tore schießt.“

Sebastien Haller: „Es hat viel Spaß gemacht man hatte das Gefühl, es klappt alles. Dann wird man noch risikofreudiger und spielt hungrig aufs nächste Tor. Wenn man Statistiken anschaut, sieht es mit uns Stürmern ganz gut aus. Mit Luka verstehe ich mich gut, ich weiß, was er braucht, er weiß, was ich brauche.“

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Von Peppi Schmitt