Im Video verraten: Trapp-Rückkehr zur Eintracht perfekt

aus Eintracht Frankfurt

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Kevin Trapp. Foto: Eintracht Frankfurt

Die Rückkehr von Kevin Trapp zu Eintracht Frankfurt steht fest. Der Nationaltorwart erhält auf Leihbasis einen Vertrag bis zum Saisonende.

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FRANKFURT. Der Wechsel von Kevin Trapp von Paris Saint-Germain zur Frankfurter Eintracht ist perfekt. Am Freitag bestätigte der Fußball-Bundesligist den Wechsel. Der deutsche Nationaltorwart erhält auf Leihbasis einen Vertrag bis zum Saisonende.

"Ich hatte verschiedene Angebote", sagte Trapp in einem rund zweiminütigen Video, das die Eintracht versehentlich am freitagmorgen veröffentlicht und zwischendurch wieder gelöscht hatte. "Aber für mich war es einfach klar, dass ich das unbedingt machen will, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ich bin einfach glücklich, dass es geklappt hat.“

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Der im saarländischen Merzig geborene Torhüter, der 2015 für knapp zehn Millionen Euro von der Eintracht zu Paris Saint-Germain gewechselt war, spielte zwischen 2012 und 2015 bei der Eintracht und absolvierte insgesamt 96 Pflichtspiele für die Hessen. Für die deutsche A-Nationalmannschaft absolvierte der 1,89 Meter große Schlussmann drei Länderspiele. Zudem gehörte er dem Aufgebot der DFB-Elf bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland an.

„Die aktuellen Knieprobleme von Frederik Rönnow haben uns zum Nachdenken veranlasst. Leider hatte sich unser Stammtorhüter in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen, die noch nicht ganz verheilt ist und ihm immer wieder zu schaffen macht. Wir glauben an seine Qualitäten und sind davon überzeugt, dass er in die Rolle als Nummer Eins hineinwachsen wird. Nun aber bot sich uns die Chance, mit Kevin einen Torhüter zu verpflichten, der nicht nur sofort spielbereit, sondern auch eine absolute Identifikationsfigur mit großem Führungspotential ist. Es zeigt die Wertigkeit unseres Klubs, dass sich ein aktueller Nationalspieler gegen andere Topklubs entscheidet und zu uns kommt“, sagt Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner, der Trapp vor sechs Jahren vom 1. FC Kaiserslautern zur Eintracht holte.

„Als ich in Paris war, habe ich mich immer sehr gerne an die tolle Zeit in Frankfurt zurückerinnert", sagte Trapp. "Der Kontakt zu den Klub-Verantwortlichen und vielen ehemaligen Mitspielern wie beispielsweise Marco Russ ist nie abgerissen, und ich habe mich im Mai sehr für die Eintracht gefreut, als sie den DFB-Pokal geholt hat. Für mich war es wichtig, in ein Umfeld zu kommen, in dem ich mich wohlfühle und wo ich spielen kann. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bei der Eintracht.“

Trapp erhält bei der Eintracht die Rückennummer 31 und könnte bereits am Samstag im Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr in der Commerzbank-Arena) eingesetzt werden.

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Von Peppi Schmitt