Eintracht Frankfurt: Hütter zur Rotation gezwungen

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Eintracht-Trainer Adi Hütter. Foto: dpa

Beim Europa-League-Spiel bei Vitoria Guimarães muss SGE-Trainer Adi Hütter gezwungenermaßen einige Personalwechsel vornehmen.

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GUIMARAES. Makoto Hasebe, David Abraham, Dominik Kohr, Kevin Trapp. Die Liste von verletzten oder gesperrten Stammspielern (Kohr) bei der Frankfurter Eintracht ist dieser Tage recht lang. Trainer Adi Hütter muss sich am Donnerstagabend im ersten Europa-League-Auswärtsspiel der Saison bei Vitoria Guimarães also etwas einfallen lassen.

Der lange Ausfall von Torwart Kevin Trapp wiegt besonders schwer. Der 29-Jährige wird am Donnerstag an der verletzten linken Schulter operiert. Er wird von Frederik Rönnow zwischen den Pfosten ersetzt. „Wir müssen die fehlende Präsenz von Kevin als Mannschaft auffangen. Frederik Rönnow hat aber mein hundertprozentiges Vertrauen. Er braucht ein wenig Spielpraxis, aber ich bin guter Dinge, dass er morgen zeigen kann, dass er ein sehr, sehr guter Torwart ist“, so Hütter.

Abwehr muss erneut umgebaut werden

Auch in der Abwehr ist der Trainer gezwungen, personell umzubauen. Doch auch das sieht er als Chance für Spieler, die bisher noch nicht so richtig zum Zug gekommen sind. „Hasebe kann nicht jedes Spiel spielen. Ich hatte mir ohnehin überlegt, dass er gegen Guimarães mal eine Pause bekommt – unabhängig von seiner Gehirnerschütterung. Evan Ndicka braucht nämlich auch mal wieder Spielpraxis. Es wird wahrscheinlich zu einer Konstellation in der Defensive kommen, die so noch nie zusammengespielt hat“, so der Trainer. Mittelfeldspieler Sebastian Rode konnte nach zweiwöchiger Pause (Knieprellung und Daumenbruch) am Dienstag und Mittwoch schmerzfrei mit trainieren und könnte laut Hütter eine Option für die Startelf sein.

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Nach dem 0:3 gegen den FC Arsenal im ersten Gruppenspiel vor zwei Wochen, soll gegen den Tabellenvierten der portugiesischen Liga nun ein Sieg her. Doch der SGE-Coach warnt vor den Stärken des Gegners. „Guimarães ist eine sehr gute Mannschaft, ein Traditionsverein in Portugal. Sie spielen in einem 4-3-3-System. Die Frage wird sein, wer vorne spielt. Sie variieren auch immer wieder. Personell haben sie einige Möglichkeiten. Guimarães ist eine spielstarke Mannschaft, die von vorne bis hinten versucht, Fußball zu spielen. Sie können sehr unangenehm sein“, warnt Hütter.