Hiobsbotschaft für SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod

Patrick Lukesch, einer der defensiven Schlüsselspieler der SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod, fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus. Foto: Bayer

Das ist ein echter Schock für Fußball-Kreisoberligist SGAES: Abwehrwehr-Ass Patrick Lukesch hat sich das Kreuzband gerissen. Damit ist die Saison für ihn schon beendet.

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ALSFELD. Als Tabellenführer startet die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod in den nächsten Kreisoberligaspieltag der Gießener Südstaffel. Nach dem klaren 4:1-Erfolg gegen die FSG Homberg/Ober-Ofleiden wartet diesmal der Rangneunte TSV Großen-Linden als Gegner.

Sonntag, 15 Uhr Großen-Linden - Altenburg/Eu./Schw.

"Es sieht eigentlich ganz gut aus", skizziert SGAES-Coach Roland Mohr vor dem Anpfiff die personellen Rahmenbedingungen im Lager seiner Farben. So ist am Sonntag wohl wieder mit einem Comeback von Dennis Fitler zu rechnen, ferner hoffen die Vogelsberger auf den Einsatz von Nils Müller, dessen Schulterprobleme offenbar gut abheilen. Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen: Die MRT-Ergebnisse von Patrick Lukesch, der sich Anfang September beim Auftritt bei der SG Trohe/Alten-Buseck verletzt hatte, liegen nun vor und bringen keine erfreuliche Kunde. Der 22-Jährige hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. "Der fällt nun sicherlich den Rest der Runde aus", bedauert Roland Mohr. Dies ist eine echte Hiobsbotschaft für die SGAES, ist Lukesch doch nicht nur Stammspieler, sondern ein echter Leistungsträger und Schlüsselspieler in der Defensive. Ebenfalls noch angeschlagen ist derweil Jonas Nitsche, sein Auflaufen in Großen-Linden erscheint vorab zumindest fraglich. "Sonst sind aber alle da und wir fahren guter Dinge zum TSV", betont Altenburgs Übungsleiter.

Großen-Linden konnte aus seinen letzten drei Partien lediglich zwei Zähler filtern und befindet sich derzeit in der Tabellenmitte der Kreisoberliga. Formal steigt also die SGAES als Favorit in den Ring, Mohr warnt jedoch: "Gegen die haben wir uns schon immer schwer getan." Alles in allem sei der TSV, so Roland Mohr, "eine spielstarke Mannschaft, aber wir rechnen uns auf jeden Fall was aus. Wir wollen da punkten."