Parlament gibt Gelder für weitere Arbeiten frei

(luc). Bevor es im Ranstädter Parlament zum Eklat wegen der Standortfrage zum Feuerwehrgerätehaus in Ober-Mockstadt kam (siehe Bericht am Donnerstag), fassten Ranstadts...

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RANSTADT. Bevor es im Ranstädter Parlament zum Eklat wegen der Standortfrage zum Feuerwehrgerätehaus in Ober-Mockstadt kam (siehe Bericht am Donnerstag), fassten Ranstadts Gemeindevertreter am Montag mehr als ein Dutzend einstimmige Beschlüsse. Zum Großteil ging es dabei um die Vergabe von Aufträgen beim Neubau des Brandschutz-, Bildungs- und Begegnungszentrums rund um das Ranstädter Bürgerhaus.

So wurde die Auftragserweiterung um die Leistungsphasen 8 und 9 mit an das Architekturbüro Gierhardt vergeben, die Elektroplanung ging an das Ingenieurbüro Hoffmann & Wehner GmbH, Dachabdichtungsarbeiten an die Firma Fritz Möller, die Innen- Außenputz-, Trockenbau- und Malerarbeiten erledigt die Firma Wolf Baudekoration, die Sektionaltore montiert die Firma Helbig Tortechnik, der Industrieboden kommt von der Firma Condulith, während sich die Firma Okatar um die Estricharbeiten kümmert. Ferner übernimmt die Firma Stefan Kling die Abdichtungs-, Fliesen- und Plattenarbeiten, ehe schließlich die Bodenbelagsarbeiten an die Firma Wies gingen.

Eine weitere Großbaustelle, die die Gemeinde derzeit betreibt, ist der Erweiterungsbau der Kita Sonnenhügel in Dauernheim. Die Errichtung der Außenanlage wurde an die Firma Reuter vergeben, während die Modulausstattung an die Firma Kaleidoskop ging.

Zwei weitere Tagesordnungspunkte wurden zur Beratung in die Ausschüsse überwiesen: So kümmert sich demnächst der Haupt- und Finanzausschuss um die Kalkulation von Abwasser und Niederschlagswasser. Geplant ist eine Gebührenanpassung in zwei Schritten beim Abwasser von 3,08 Euro auf 4,29 Euro zum 1. Januar 2022 sowie ein Anstieg von 0,47 Euro auf 0,50 Euro am 1. Januar 2021. Und eine Bebauungsplanänderung im Bereich des Bebauungsplans „Ranstadt/Mockstadt“ wird im Bauausschuss geklärt.