Zur Corona-Prävention: Sparkasse Oberhessen konzentriert...

 Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Wegen Corona: Die Sparkasse Oberhessen konzentriert ihr persönliches Angebot. 16 Filialen bleiben geschlossen. Tägliche Bankgeschäfte sollten von zu Hause aus erledigt werden.

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. Wetteraukreis/Vogelsbergkreis (red). Zur Corona-Prävention hat die Sparkasse Oberhessen in Anlehnung an die Beschlüsse der Landesregierung und der Landkreise eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen beschlossen. Die elementare Grundversorgung der Bürger mit Bargeld sei flächendeckend sichergestellt, betont das Geldinstitut in einer Pressemitteilung.

"Wir nehmen die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Reduzierung der sozialen Kontakte sehr ernst. Die Ausbreitung von Covid-19 lässt sich nur mit solidarischen und entschiedenen Maßnahmen verlangsamen. Die Sparkasse Oberhessen wird auch in diesen Krisenzeiten ihren Kunden und der heimischen Wirtschaft als Überall-Finanzdienstleister in bewährter Weise zur Seite stehen - mit unkomplizierter Unterstützung, pragmatischen Lösungen und schneller Hilfe", sagen die Vorstände Frank Dehnke, Thomas Falk und Roman Kubla. Der persönliche Kundenservice wird seit dem gestrigen Donnerstag in 23 Beratungscentern und vier weiteren Filialen der Sparkasse Oberhessen konzentriert. Kunden werden aktuell gebeten, die Standorte nur mit notwendigen Anliegen persönlich aufzusuchen. Individuelle Beratungsgespräche können mit den Beratern telefonisch geführt werden.

Im Wetteraukreis bleiben folgende Beratungscenter geöffnet: Altenstadt, Assenheim, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Büdingen, Butzbach, Echzell, Florstadt, Friedberg, Gedern, Karben, Nidda, Ortenberg, Rosbach und Wölfersheim. Die folgenden Filialen stehen dagegen bis auf Weiteres nicht für einen persönlichen Service zur Verfügung: Bad Nauheim (Aeskulap), Nieder-Mörlen, Steinfurth, Heilsberg, Dorheim, Ockstadt, Stockheim, Okarben, Petterweil, Rommelhausen, Gambach, Nieder-Wöllstadt, Ober-Mörlen, Ranstadt, Rodheim und Rockenberg. Die Selbstbedienungsbereiche sind weiterhin rund um die Uhr zugänglich.

Im Vogelsbergkreis bleiben alle Beratungcenter und Filialen geöffnet, zudem gibt es die fahrbare Filiale mit 42 Haltestellen.

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Die Sparkasse weist außerdem darauf hin, dass neue Servicezeiten gelten: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. An allen 66 Standorten der Sparkasse Oberhessen ist der Selbstbedienungs-Service mit Automaten für Ein- und Auszahlungen, Kontoauszüge und SB-Überweisungen weiterhin rund um die Uhr geöffnet.

Die Sparkasse Oberhessen empfiehlt, für tägliche Zahlungsvorgänge verstärkt das kontaktlose Bezahlen mit der Kontokarte, Kreditkarte oder dem Smartphone zu nutzen. Kontaktlose Kartenzahlungen seien bis 30 Euro ohne PIN-Eingabe möglich - "und damit besonders hygienisch". Auch mit dem Smartphone sei das möglich. "Hier können in der Regel auch höhere Beträge ohne PIN bezahlt werden, sofern man die Zahlung per Fingerprint auf dem Smartphone oder Face ID freigibt", erklärt die Sparkasse.

Sicher, bequem und einfach sei es, alltägliche Bankgeschäfte von zu Hause aus zu erledigen. Hier biete die Sparkasse verschiedene Möglichkeiten und richte den Zugang zum Online-Banking schnell und unkompliziert ein. Der telefonische Service und die Beratung werden von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 06031/869444 angeboten (Serviceanliegen wie Überweisungen, Einrichten, Ändern und Löschen von Daueraufträgen, Lastschriftrückgaben und Kontoauskünfte, Produktauskünfte, Telefon-Terminvereinbarung für individuelle Beratung). Per E-Mail sei die Erreichbarkeit über die Adresse info@sparkasse-oberhessen.de sowie die persönliche Mail-Adresse des jeweiligen Beraters gesichert.

Mit den Angeboten Online-Banking (auf www.sparkasse-oberhessen.de), Mobiles Banking per Sparkassen-App und Online-Filiale (persönliche ortsunabhängige Beratung auf www.sparkasse-oberhessen.de) könnten fast alle alltäglichen Leistungen der Sparkasse Oberhessen genutzt werden - auch ohne persönlich in eine Geschäftsstelle kommen zu müssen.

"Die Maßnahmen werden im Interesse der Allgemeinheit sowie zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern umgesetzt. Auch können wir den Einsatz unserer engagierten Mitarbeiter besser planen, noch flexibler auf kommende Entwicklungen reagieren und besser auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter mit Kindern eingehen", erläutert Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke.