13 neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

So verteilen sich die Corona-Fälle auf die Kommunen.  Grafik: Wetteraukreis

Dem Wetteraukreis sind am Mittwoch 13 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Inzidenz steigt weiter an und liegt anschließend bei 40,5. Die neuen Einschränkungen treten...

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WETTERAUKREIS. Die Inzidenz im Wetteraukreis steigt weiter an. Laut dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG) lag sie am Mittwoch bei 40,5 - und damit um 3,9 höher als am Tag zuvor.

Nachdem der Kreis am Dienstag bei den Corona-Neuinfektionen den Schwellenwert von 35 genommen hatte, hat Landrat Jan Weckler in einer Allgemeinverfügung weitere Einschränkungen erlassen. Sie tritt am morgigen Donnerstag, 22. Oktober, in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 1. Novembers (der KA berichtete).

Dem Wetteraukreis sind am Mittwoch 13 neue Corona-Infektionen aus Bad Nauheim (3), Bad Vilbel (2), Friedberg (1), Karben (1), Münzenberg (1), Nidda (1) und Ortenberg (4) gemeldet worden. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle lag danach bei 870 (Dienstag: 857). Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen ist ebenfalls gestiegen: von 619 auf 626, nachdem Erkrankte aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (1), Butzbach (1), Friedberg (1) und Gedern (2) genesen sind.

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Aktuell erkrankt sind demnach 229 Wetterauer. Am Mittwoch lagen den Angaben zufolge 13 Corona-Patienten im Krankenhaus, davon wurden zwei Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Wetteraukreis sind bis dato 15 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Zu den vom Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG) gemeldeten Inzidenzwerten erklärt Landrat Weckler: "Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das Robert-Koch-Institut die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen."