Landesgartenschau: Hirzenhain will dabei sein

Hirzenhain war neben Gedern und Ortenberg eine der Kommunen, die das Ganze ins Rollen brachten. Einstimmig fiel nun der Beschluss, die Bewerbung für eine interkommunale...

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HIRZENHAIN. Hirzenhain war neben Gedern und Ortenberg eine der Kommunen, die das Ganze ins Rollen brachten. Von Anfang an signalisierten die drei Hirzenhainer Fraktionen ein großes Interesse an einer interkommunalen Landesgartenschau in der Region Oberhessen. Und mit dem einstimmigen Beschluss während der Gemeindevertretersitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Merkenfritz gab man den Startschuss für das Bewerbungsverfahren.

Die Sitzung wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Marcel Weber (UWG), geleitet. Acht der 14 Gemeindevertreter stellten die Beschlussfähigkeit sicher und nach dem Image-Film der Region Oberhessen, in dem Sehenswürdigkeiten, die Natur, aber auch Ortschaften und Menschen in Szene gesetzt werden, bekräftigte Weber: "Wir wollen zeigen, dass wir gewillt sind, dabei zu sein".

Christof Noß bekundete die Bereitschaft der SPD-Fraktion, sich hinter die Planungen zu stellen, und hob die zentrale Lage von Hirzenhain mit Merkenfritz und Glashütten innerhalb der interessierten Kommunen hervor. "Vor wenigen Jahren wäre eine Hirzenhainer Teilnahme noch als Fantasterei abgetan worden", machte Andreas Müth (CDU) deutlich. "Und wenn es klappt, sind wir nicht nur dabei, sondern mitten drin." Letztlich werde mindestens ganz Hessen nach Oberhessen blicken. Im Falle einer gelungenen Bewerbung seien die Ortsteile und die Bürger aufgerufen, ihre Ideen einzubringen, "damit wir allen zeigen können, wie schön unser Oberhessen ist".

Die Gemeindevertreter beschlossen danach, auf Grundlage der Machbarkeitsstudie die Teilnahme am Bewerbungsverfahren für eine interkommunale Landesgartenschau aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wurde der Gemeindevorstand beauftragt, die fristgerechte Einreichung der Bewerbung bis zum 15. Dezember 2020 sicherzustellen. Für den Fall des Zuschlags wurde weiter festgeschrieben, ab 2022 bis 2027 und gegebenenfalls in den Folgejahren die entsprechenden Haushaltsmittel in den Haushaltsplan einzustellen.