Aufforstung in Gedern wird fortgesetzt

Revierförster Peter Graf, Cornelia Oechler (Betriebsleiterin des Bereichs Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Forstwirtschaft) und Gedern Bürgermeister Guido Kempel (von rechts).   Foto: Dahmer

Mehrere Tausend Bäume und Sträucher sind seit dem vergangenen Jahr in den städtischen Wäldern von Gedern gepflanzt worden. Im Herbst wird es weitergehen.

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. GEDERN (ada). Mehrere Tausend Bäume und Sträucher sind seit dem vergangenen Jahr in den städtischen Wäldern gepflanzt worden. Weitere 6000 Pflanzungen werden im Zuge der Aufforstung ab dem Herbst folgen.

In den Gemarkungen Ober- und Mittel-Seemen wurde 2019 eine Fläche von 2,3 Hektar mit Fichten- und Douglasien-Setzlingen neu bepflanzt. In diesem Frühjahr kamen weitere 5150 junge Bäumen in den Gemarkungen Wenings, Ober-Seemen, Mittel-Seemen und Nieder-Seemen dazu. In der Gemarkung Mittel-Seemen wurden 1500 Pflanzen auf einer Fläche von 0,7 Hektar und in der Gemarkung Nieder-Seemen auf einer Fläche von 0,9 Hektar 2400 Pflanzen von Personal der Stadt Gedern gepflanzt. Die restlichen 1250 Pflanzen wurden in Ober-Seemen und Wenings nachgepflanzt.

Bei den Pflanzen handelt es sich um Linden, Douglasien, Eichen, Lärchen und Baumhasel. Damit werde auch ein Teil der durch die lange Trockenheit in den beiden vergangenen Jahren entstandenen Waldschäden wieder reguliert, sagt Bürgermeister Guido Kempel. Allerdings zeichne sich aufgrund des ausgebliebenen Regens bereits schon jetzt wieder ein schwieriges Jahr für die Forstwirtschaft ab, sagt Revierförster Peter Graf. In allen älteren Buchenbeständen sei eine Buchennaturverjüngung auf einer Fläche von insgesamt 15 Hektar festzustellen. Die Naturverjüngung anderer Baumarten leide dagegen unter Verbissschäden, die das Wild verursacht habe. Für den Ausgleich des Baus der Windparks in Wenings/Nieder-Seemen seien weitere Ersatzaufforstungsflächen in den Gemarkungen Mittel-Seemen und Wenings aufbereitet worden. So etwa seien in der Aufforstungsfläche der Gemarkung Wenings auf einem Areal von rund 5000 Quadratmetern verschiedene Buchenarten, Bergahorn und Schwarzer Holunder sowie weitere Baum- und Straucharten gepflanzt worden.

"Aufgrund der anhaltenden Trockenheit konnten ab April keine weiteren Bäume mehr gepflanzt werden. Aber im Herbst wird die Aufforstung fortgesetzt", stellt Graf in Aussicht.