Mathematik: Theresa Rosenthal ist die Beste am Büdinger Gymnasium

Jörg Prohaska zeichnet Theresa Rosenthal für ihr gutes Ergebnis beim Landes-Mathematikwettbewerb aus.  Foto: Dippel

Theresa Rosenthal, Schülerin des Büdinger Wolfgang-Ernst-Gymnasiums der Jahrgangsstufe 11 (Q1), ist für ihr gutes Ergebnis beim Landes-Mathematikwettbewerb geehrt worden.

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. Büdingen (red). Theresa Rosenthal, Schülerin des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums der Jahrgangsstufe 11 (Q1), ist für ihr gutes Ergebnis beim Landes-Mathematikwettbewerb geehrt worden. Die Oberstufenschülerin ist mit 57 von 60 möglichen Punkten Schulsiegerin und landete hessenweit auf Platz 12 aller 880 Teilnehmer von 57 Schulen. Tutor und Mathematiklehrer Dr. Jörg Prohaska überreichte ihr mit viel Lob die Urkunde vom Zentrum für Mathematik und einen Buchpreis. "Das ist eine hervorragende Leistung", kommentierte der Fachbereichsleiter im Zuge der Übergabe. "Im Schnitt erreichen die Schüler in der zweistündigen Klausur etwa 40 Punkte."

Der Wettbewerb hatte es in sich. Dem einen oder anderen würde alleine die Aufgabenstellungen schon Schweiß auf die Stirn treiben: Ein Dreieck rotiert um einen Punkt, sodass ein Kegel entsteht. Nun soll das Volumen des Kegels berechnet werden. Für Theresa Rosenthal ist das kein Problem. "Sie ist schon ein kleiner Einstein", meint ihre Freundin Meril Luik, "im Unterricht hat sie immer gute Lösungsideen parat".

Mathematik und Englisch sind Theresa Rosenthals Lieblingsfächer, überhaupt hat sie ein Faible für Naturwissenschaften und Sprachen. Aber das war nicht immer so. In der Grundschule fand sie Mathe eher langweilig. Zu üben, wie man Zahlen schreibt, kam ihr irgendwie unnötig vor. Der Funke sprang erst in der fünften Klasse über, als sie auf dem Gymnasium erfuhr, was man mit Mathematik alles machen kann. Ihrer Überzeugung nach gilt das Fach zu Unrecht als schwierig: "Es ist eine eigene Sprache, die man lernen kann. Wenn man sich das Handwerkszeug erst einmal angeeignet hat, ist Mathe eigentlich ganz einfach."

"Ich weiß zwar noch nicht genau, was ich später einmal studieren möchte, aber dass Mathematik ein wichtiger Baustein sein wird, das ist sicher", sagt die Schülerin mit Blick auf die Zukunft.