Büdinger FWG lobt Arbeit über Parteigrenzen hinweg

Die Büdinger FWG will mit Herzlichkeit, Präsenz und Sachpolitik Bevölkerung von ihrer politischen Arbeit überzeugen.

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BÜDINGEN. Büdingen (red). "Die erfolgreiche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg - dafür wird sich unsere Fraktion auch in der kommenden Legislaturperiode einsetzen." In einer Pressemitteilung nennen die FWG-Vorsitzende Sabine Dönges, der Fraktionsvorsitzende Ulrich Majunke und sein Stellvertreter Thomas Appel die Ziele der Büdinger FWG für die kommenden Jahre. Gemeinsam richten sie ihren Blick auch über die Kommunalwahl am 14. März hinaus: "Unsere Aufgabe sehen wir weiterhin in einer langfristigen und bürgernahen Sacharbeit. Die Herzlichkeit und Präsenz im Sinne der Bürger muss nachhaltig sein. Dafür werben wir auch zur Wahl. Die vergangenen Jahre waren dabei nur ein erster Schritt. Der begonnene Weg soll fortgesetzt werden."

Bereits zur Kommunalwahl im März 2016 seien die Freien Wähler mit dem Ziel angetreten, innerhalb der Gremienarbeit der Stadtverordnetenversammlung für eine spürbar bessere Zusammenarbeit der Fraktionen zu sorgen. "Die Gemeinsamkeiten der 16 Stadtteile und ihrer Bürger herausstellen, sie vermitteln, das Gespräch und den Dialog suchen, einen Weg finden, die teilweise üblichen Muster der Parteipolitik aufzubrechen - darum ging es uns. Diese Aufgabe wird uns als Wählergruppe auch in der kommenden Legislaturperiode begleiten. Der Hashtag ,Sechzehnmal' ist ein Ausdruck unserer Absicht", erklärt Sabine Dönges. "Dazu beigetragen hat auch Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke, der nach der Wahl 2016 zum neuen Parlamentschef gewählt wurde. In einem Parlament mit sieben Fraktionen und unterschiedlichen Überzeugungen ist dies keine Selbstverständlichkeit. Jede Fraktion hat den Anspruch, wahrgenommen zu werden."

"Die unterschiedlichen Auffassungen sind für eine dynamische Entwicklung wichtig, aber unser Vorbild bleibt weiterhin die produktive Zusammenarbeit der gewählten Bürger in den Ortsbeiräten der Großgemeinde. Wer wissen möchte, wie wir uns die künftige Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung vorstellen, der braucht lediglich nach Lorbach, Vonhausen, Diebach am Haag, Dudenrod, Wolf, Büches oder die vielen anderen Beiräte blicken. Dort funktioniert bereits, was wir uns auch für die Stadtverordnetenversammlung nachhaltig wünschen: eine enge Zusammenarbeit der gewählten Vertreter über Parteigrenzen hinweg", erläutert Thomas Appel.

Für diese Haltung werbe die FWG auch zur kommenden Wahl. Dass es funktioniere, zeige aus Sicht der Freien Wähler die positive Entwicklung der Stadt Büdingen im Hinblick auf ihre finanzielle Situation, aber auch die Fülle an Projekten, wie die Neustrukturierung des Brandschutzes, das geplante Bürgergeld, die Abschaffung der Straßenbeiträge oder die Büdinger Musikwochen. "Sie sind griffige Beispiele für eine erfolgreiche Umsetzung der Zusammenarbeit. Wir wollen Büdingen als Großgemeinde viel stärker als bisher zusammenführen. Die unterschiedlichen Fraktionen und Stadtverordneten haben mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit dazu beigetragen und es ist in unseren Augen die beste Form, die Bürger für diese Arbeit zu begeistern."

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"Gedacht, gesagt, getan - darum wird es auch in den kommenden Jahren gehen. Die Bürger wollen sehen, dass sich etwas tut, dass Ideen und Vorschläge umgesetzt werden. Dabei sollte jeder interessierte Bürger die Möglichkeit erhalten, sich möglichst gut informiert und verbindlich einbringen zu können", betonen die Freien Wähler. Deshalb unterstütze die FWG ausdrücklich die beschlossene, aber konzeptionell noch zu konkretisierende Bürgerbeteiligung. Es sei wichtig, dass sich die Bürger zukünftig an den Vorhaben der Stadt begleitend und beratend einbringen können. "Für unsere Kommune wäre dies ein großer Gewinn und überdies ist es in unseren Augen der beste Weg, die Bürger davon zu überzeugen, ihr Vertrauen den Wählergruppen und Parteien in der Mitte unserer Gesellschaft zu schenken", betont die FWG am Ende ihrer Pressemitteilung.