Hiegster Gaukler bringen Theater in die Höchster Straßen

An vier Schauplätzen führten die Hiegster Gaukler ihre Sketche auf. Das Publikum wurde zeitversetzt von Spielstätte zu Spielstätte geleitet.  Fotos: Kultur-Sport Höchst

Vier Bühnen, vier Stücke - Lachen to go. So lautete das Motto einer Veranstaltung zu der die die Theatergruppe des Vereins Kultur-Sport Höchst jetzt eingeladen hatten.

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HÖCHST. Höchst (red). Vier Bühnen, vier Stücke - Lachen to go. So lautete das Motto einer Veranstaltung im Altenstädter Ortsteil Höchst, zu der die Hiegster Gaukler, die Theatergruppe des Vereins Kultur-Sport Höchst, jetzt eingeladen hatten.

An vier idyllischen Schauplätzen im Ort wurde zu jeder halben und zu jeder vollen Stunde jeweils ein kurzweiliger Sketch, ein heiteres kleines Theaterstück Stück von jeweils zwei Laiendarstellern der Theatergruppe gespielt. Die Zuschauer bewegten sich dabei von Spielstätte zu Spielstätte und wurden von den Hiegster Gauklern bestens unterhalten. Damit alles reibungslos klappte, hatten die Gäste zu Beginn so genannte "Laufzettel" erhalten, auf denen Spielorte und -zeiten sowie weitere wichtige Informationen vermerkt waren. Auf diese Weise leisteten die Veranstalter dem Infektionsschutz genüge.

"Die Idee dahinter war, einfach mal wieder einen angenehmen, geselligen und ungezwungenen Nachmittag mit ein wenig Kultur zu genießen", sagt Silke Wenzel von den Hiegser Gauklern. Und der Plan ging auf. "Alles hat gepasst: tolles Wetter, sehr angenehme Stimmung, lustige Sketche", freut sich Wenzel. "Das müsst ihr unbedingt wiederholen, das war eine super Idee", zitiert sie Stimmen aus dem dankbaren Publikum. Insgesamt habe es aus den Reihen der Zuschauer viel positives Feedback auf das "Theater to go" gegeben. "Gerne wieder, liebes Publikum", versprechen deshalb die Hiegster Gaukler, die kreativ und fantasievoll der Pandemie ein Schnippchen geschlagen und ihrer Spielfreude trotz Einschränkungen freien Lauf gelassen hatten.

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Am Standort Anglerteich spielten Silke Wenzel und Chantal Hochbaum den Sketch "In der Apotheke" und sorgten mit Zäpfchen gegen Pilzerkrankung und Jugendschutzgesetz beim Alkoholausschank für große Heiterkeit. Am Wasserhäuschen spielten Conny Zoeke und Luca Werner den Sketch "Oma und die Technik" und zeigten den Unterschied zwischen einer Schreibmaschine und einem Computer deutlich und mit einem Augenzwinkern auf. An der Villa wussten Maggus Häubel und Kerstin Andres zu gefallen, die mit den Sketchen "Bauer in der Kur" und die "Kuh Elsa" das Zwerchfell der Zuschauer beanspruchten. Am Gemeindehaus schließlich zeigten Michael Ulbrich und Cora Harten den wahren Alltagsehekrieg in einem renommierten Eheberatungsinstitut. Im Sketch "Wer sich liebt, der..." wurde das Messer gewetzt und Stühle als Waffe eingesetzt.