Keinen Favoriten benannt

Die wiedergewählte Vorstandsspitze der UBG mit (von links) Bertram Philipp, Silvia Suckow, Richard Golle, Cornelia Bothe und Dr. Ronald Steinhoff. Foto: Stock  Foto: Stock

(gst). Die UBG (Unabhängige Bürgerliste und Grüne) Lautertal hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung in Hopfmannsfeld mit den vier Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in...

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LAUTERTAL. (gst). Die UBG (Unabhängige Bürgerliste und Grüne) Lautertal hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung in Hopfmannsfeld mit den vier Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Lautertal beschäftigt, macht aber noch keine Aussage dazu, ob sie einen der Anwärter favorisiert.

Auch das Thema Gemeindefusion sorgte bei der UBG für Gesprächsstoff. „Entgegen der Meinung von der SPD wird die Fusion kommen“, glaubt Fraktionssprecherin Cornelia Bothe. Aktuell zwar noch nicht, aber „in fünf bis sechs Jahren“ rechne sie damit. Aufgrund des finanziellen Drucks auf die Gemeinden, werde wohl kein Weg daran vorbeiführen. Deshalb wolle man sich rechtzeitig damit auseinandersetzen. Bothe rechnet aber damit, dass der nächste Bürgermeister die komplette Legislaturperiode von sechs Jahren im Amt bleiben werde.

Ein weiteres Thema werden dann die Anliegerbeiträge sein. Aufgrund des geplanten Ausbaus der Hauptstraße in Dirlammen wurde gemeinsam mit den beiden anderen Fraktionen im Lautertaler Gemeindeparlament eine Fortbildung absolviert. Dabei habe sich gezeigt, dass das gesamte Thema viel komplizierter sei, als vorher gedacht. Deshalb, so Cornelia Bothe, wolle man sich weitere Informationen besorgen, bevor es zu einer Beschlussfassung komme. Sie machte deutlich, dass sich die drei Fraktionen bei diesem Thema „nicht auseinanderdividieren lassen wollen“. Es bleibe ja noch genügend Zeit, da erst nach Abschluss der Baumaßnahme die Abrechnung erfolge, womit sie in etwa zwei Jahren rechne.

„Es wird noch einige Jahre dauern, bis Gras darüber gewachsen ist“, so die Ansicht der Fraktionssprecherin über den Umstand, dass es bei der Freiwilligen Feuerwehr Hopfmannsfeld keine funktionierende Einsatzabteilung mehr gibt. Eine stärkere Zentralisierung sei allerdings nicht aufzuhalten. Die vorgegebenen Zeiten müssten einhalten werden können. Bedenken wurden auch darüber geäußert, wie lange es in Lautertal noch eine Grundschule geben wird. Eine Gemeindefusion könnte auch das Ende des Schulstandortes in Engelrod bedeuten, ohne dass die Politik ihr Versprechen brechen müsse, dass es in jeder Großgemeinde noch einen Schulstandort geben werde. Auch der Kindergarten wird zukünftig ein Thema sein, da sich die evangelische Kirche als Träger aus der Finanzierung zurückziehen will. Inwieweit damit die Kosten für die Gemeinde steigen werden, sei noch nicht klar.

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Gewählt wurde auch ein neuer Vorstand, der sich wie bisher aus folgenden Personen zusammensetzt: Geschäftsführer: Richard Golle (Hörgenau); Schriftführerin: Cornelia Bothe (Eichenrod); stellvertretende Schriftführerin: Silvia Suckow (Hörgenau); Rechner: Dr. Ronald Steinhoff (Dirlammen) und stellvertretender Rechner: Bertram Philipp (Dirlammen).