Jedes Jahr initiiert der Hörgenauer Chor einen Kinderprojektchor.Foto: Günkel  Foto: Günkel

Die Konzertabende des Gemischten Chores „Sängerlust“ Hörgenau sind immer etwas Besonderes. Die Programme sind vielfältig und immer wieder anders, sie beinhalten neben...

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HÖRGENAU. Die Konzertabende des Gemischten Chores „Sängerlust“ Hörgenau sind immer etwas Besonderes. Die Programme sind vielfältig und immer wieder anders, sie beinhalten neben Beiträgen verschiedenster Chöre auch Instrumentalmusik. Dass die Konzerte im jährlichen Wechsel im Herbst und in der Adventszeit stattfinden, ist eine schöne Idee, die ebenfalls zum Abwechslungsreichtum beiträgt. Das jüngste Herbstfest des Chores war wieder ein ausgesprochen schönes Ereignis.

Weil sich der Dirigent der Gastgeber, Heiner Bockweg, im Krankenstand befindet, sprang Gabriele Janneck für ihn ein. Mit Titeln wie „Oh, du schöner Rosengarten“ oder „Die kleine Barke“ begeisterten die Hörgenauer vor und nach der Pause. Ebenfalls unter Jannecks Leitung trat der Gemischte Chor „Sängerlust“ Frischborn auf und begeisterte mit Stücken, wie „Vinum schenkt ein“ und „Fröhlichkeit und leichtes Leben“.

Als die Hörgenauer Sänger eine Woche vor ihrem eigenen Konzert in Meiches gastierten, hatten sie Verstärkung aus Frischborn. Diesmal traten die beiden Chöre jeweils in voller Besetzung gemeinsam auf, was ein riesiges Klangbild ergab. Reinhard Meys „Freunde, lasst uns trinken“ und Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“ (mit Martin Janneck an der Gitarre) schlugen die Zuhörer in ihren Bann. Die Hörgenauer Gesangvereinsvorsitzende Irmtraud Hanisch äußerte danach den Wunsch, dass die beiden Chöre noch viele gemeinsame Auftritte haben.

Nachwuchsförderung gibt es in Hörgenau auch. Jedes Jahr ruft der Verein einen Kinderprojektchor ins Leben, der einmal mehr unter Gabriele Jannecks Leitung stand. Mit großem Engagement hatten die Kinder einige tolle Beiträge einstudiert und bekamen dafür den verdienten Applaus. Zu ihren Titeln gehörten der „Fruit Canon“ und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ (mit Martin Janneck).

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Tolle Entertainer sind die Sänger des Männergesangvereins „Bruderliebe“ Herbstein mit ihrem Dirigenten Guido Marschner. Ob mit „Du kannst nicht immer 17 sein“ oder mit dem „Doschtlied“ im Vogelsberger Dialekt – ruhig sitzen zu bleiben, war während der Beiträge der Herbsteiner schlichtweg unmöglich.

„So Saxy“ ist der Name eines Saxofon-Quartetts, das sich jährlich für die musikalischen Feste des Hörgenauer Chores zusammenfindet. Mario Jungk, Alena Stehr (beide Altsaxofon), Eva Helm und Lukas Haas (Tenorsaxofon) faszinierten mit so unterschiedlichen Stücken wie „Only You“ von den Flying Pickets und „Petite Fleur“ von Sidney Bechet.

Ebenso vielfältig wie gelungen waren die Beiträge des Gesangvereins „Harmonie“ Blankenau mit Dirigentin Margarita Bechler. Der „Bajazzo“ und „Heaven Is a Wonderful Place“ sind nur zwei Beispiele dieser Vielfalt. Nach dem wundervollen musikalischen Programm blieben die Besucher gerne noch da, um das Beisammensein in dem herrlich geschmückten Hörgenauer Dorfgemeinschaftshaus zu genießen.