Geld für Sirenen für sechs Kommunen

(red). Sechs Vogelsberger Kommunen erhalten Fördermittel zur Modernisierung und Ertüchtigung ihrer Sirenen. Wie Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden bekannt gab,...

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VOGELSBERGKREIS. (red). Sechs Vogelsberger Kommunen erhalten Fördermittel zur Modernisierung und Ertüchtigung ihrer Sirenen. Wie Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden bekannt gab, wurden in Hessen die Fördermittel des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Höhe von 6,4 Millionen Euro vollständig an die Kommunen weitergegeben. Hierdurch konnten insgesamt 548 Modernisierungsmaßnahmen finanziell unterstützt werden. Die letzten 167 Bescheide aus dem Förderprogramm werden in diesen Tagen den Kommunen übersendet. Herbstein und Mücke erhalten je 15 000 Euro aus dem Förderprogramm für eine Mastsirene. Grebenau, Grebenhain, Homberg und Ulrichstein erhalten je 10 850 Euro zur Errichtung einer Dachsirene.

„Die Hessen werden bereits heute umfassend und schnell vor Gefahren gewarnt, beispielsweise über die App ‚hessenwarn‘, Onlinenachrichtendienste, Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen oder eben Sirenen. Sie sind nach wie vor ein etabliertes Warnmittel, um Menschen schnell und flächendeckend und insbesondere nachts vor Gefahren zu warnen“, berichtet der Innenminister. Mit dem Programm des Bundes konnten nur rund 40 Prozent der von den hessischen Kommunen eingereichten Anträge unterstützt werden. Für die flächendeckende Modernisierung der Sirenenstandorte in Hessen sei dies viel zu wenig. Der für den Zivilschutz zuständige Bund müsse seiner Verantwortung schnellstmöglich nachkommen und ein weiteres Sirenen-Programm auferlegen. Nur so kann in Zeiten des Krieges auf unserem Kontinent die Warnung der hessischen Bevölkerung wirklich verbessert werden“, so Innenminister Beuth.