230 Sirenen im Vogelsberg heulen auf

08.12.2022, Sachsen-Anhalt, Margdeburg: Ein Smartphone zeigt eine Probewarnung an. Im gesamten Bundesgebiet fand am Donnerstag der Warntag 2022 statt. Es wurde die Infrastruktur zur Warnung der Bevölkerung getestet. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Diesmal hat alles geklappt im Vogelsbergkreis: Technisch bedingt konnten die 230 Sirenen aber nicht auf einmal ausgelöst werden. Um 11.26 Uhr wurde der letzte Alarm ausgelöst.

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VOGELSBERGKREIS. Diesmal hatte alles geklappt im Vogelsbergkreis: Um 11 Uhr löste Martin Helm im Beisein von Landrat Manfred Görig am Donnerstag die Alarmierung im Vogelsbergkreis im Zuge des bundesweiten Warntages aus. Nach wenigen Sekunden heulten die Sirenen in der Kreisstadt Lauterbach und ihren Stadtteilen, dann war Homberg an der Reihe, nach nur vier Minuten wurde die Alarmierung in Alsfeld gestartet, wie die Kreisverwaltung im Nachgang des Warntages mitteilte.

Bundesweit wurde am Donnerstagvormittag Alarm ausgelöst worden - über Sirenen und Handys, über Internetseiten, Social Media, Radio oder Fernsehen. Zum einen sollen die Menschen mit dem Thema "Warnung der Bevölkerung" vertraut gemacht werden, zum anderen dient der bundesweite Warntag dazu, mögliche Schwachstellen in Alarmierungsketten aufzudecken.

Technisch bedingt konnten die 230 Sirenen im Vogelsbergkreis nicht auf einmal ausgelöst werden, letztendlich musste jedes einzelne Empfangsgerät einer Gemeinde einzeln angesteuert werden, wie die Kreisverwaltung weiter berichtete. Von 30 Minuten Dauer sei man im Vorfeld ausgegangen, diese Zeit habe aber unterboten werden können: Um 11.26 Uhr sei der letzte Alarm ausgelöst worden - in diesem Fall für die Gemeinde Freiensteinau.