„Mehr als nur ein Hobby“

Matthias Muhl (links) bekommt vom Vorsitzenden Lars Wicke die goldene Bläsernadel des Posaunenwerkes und einen Pokal in Säulenform. Foto: Perkuhn

(red). Die vollbesetzte Schwärzer Kirche bot den passenden Rahmen für eine nicht alltägliche Ehrung. 25 beziehungsweise 40 Jahre stehen vier Mitglieder im Dienst des...

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SCHWARZ. (red). Die vollbesetzte Schwärzer Kirche bot den passenden Rahmen für eine nicht alltägliche Ehrung. 25 beziehungsweise 40 Jahre stehen vier Mitglieder im Dienst des evangelischen Posaunenchores Schwarz und erfüllen so ihren Auftrag getreu dem Motto des Posaunenchores „Zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“, berichtet der evangelische Posaunenchor Schwarz in einer Pressemeldung. „Wer im Posaunenchor Schwarz spielt, der braucht sonst kein Hobby und muss sich auch über Langeweile in der Freizeit nicht beklagen“, das machte der Vorsitzende des Chores, Lars Wicke, deutlich. „Im Schnitt treffen wir uns 130 Mal im Jahr zu Bläsereinsätzen und die sind ganz unterschiedlich. Gottesdienste, Geburtstagsständchen, zünftige Frühschoppen oder Übungsstunden, das Aufgabengebiet im Posaunenchor ist vielfältig“, so Wicke. Alle vier Geehrten haben als Jungen im Alter zwischen acht und zehn Jahren ihre ersten Versuche an einem Blasinstrument gemacht und sich über einen langen Zeitraum hinweg zu unverzichtbaren Stützen des Chores entwickelt.

Im Jahr 1994 begann Matthias Muhl seine Ausbildung bei Heinrich Peter Eifert an der Trompete. Als einziger seiner Ausbildungsgruppe hat er die Jungbläserphase durchschritten und den Sprung in den „Großen Chor“ geschafft. Als beständige Stütze im 2. Flügelhorn wurde ihm mit der goldenen Bläsernadel des Posaunenwerkes und einem Pokal in Säulenform gedankt.

15 Jahre früher, im Jahr 1979, begannen insgesamt zehn Mädchen und Jungen ihre Bläserausbildung ebenfalls bei Heinrich Peter Eifert. Drei von ihnen haben damit 40 Jahre aktiven Dienst im Posaunenchor geleistet. Eine besondere Position übernimmt Frank Becker. Als Tubist sorgt er für den nötigen Tiefgang im Chor. Seinen Gegenpart spielt Heiko Rüffer. Als Solotrompeter bewegt er sich meist über allen andern Musikern. Für die sonore Stimmung ist Jörg Stieler verantwortlich. Als Bariton trägt er maßgeblich zum weichen Egerländer Sound bei. Für ihren 40-jährigen Dienst bekamen Becker, Rüffer und Stieler eine Dankesurkunde des Posaunenwerkes und eine Tischstanduhr des Posaunenchores.

In seinen Worten ging der Vorsitzende des Bezirks Oberhessen des Posaunenwerkes der EKHN Dirk Weber auf die Bedeutung der Posaunenchöre für die Kirchengemeinden im Allgemeinen und Schwarz im Besonderen ein. Dabei machte er auch Werbung für den Bläserdienst.