Ehemalige Ortsbeiratsmitglieder in Udenhausen verabschiedet

Verabschiedet und geehrt (von links): die drei ehemaligen Ortsbeiratsmitglieder Herbert Appel, Carsten Ritz und Markus Stumpf mit Urkunden in der Hand. Ortsvorsteher Lars Habermann (Sechster von links) sowie seine Kollegen aus dem Ortsbeirat und Bürgermeister Lars Wicke (rechts) bedanken sich.    Foto: Lars Habermann

Mit Herbert Appel, Markus Stumpf und dem vormaligen Ortsvorsteher Carsten Ritz sind drei ehemalige Mitglieder des Ortsbeirates Udenhausen nun offiziell verabschiedet und geehrt...

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UDENHAUSEN. Mit Herbert Appel, Markus Stumpf und dem vormaligen Ortsvorsteher Carsten Ritz sind drei ehemalige Mitglieder des Ortsbeirates Udenhausen nun offiziell verabschiedet und geehrt worden. Das teilt der aktuelle Ortsvorsteher Lars Habermann mit. Appel, Stumpf und Ritz hatten bei der Kommunalwahl im März 2021 nicht mehr für den Ortsbeirat kandidiert.

Der Ortsbeirat Udenhausen habe nun "die ehrenvolle Aufgabe, drei seiner ehemaligen Mitglieder zu verabschieden, die unser Dorf über Jahrzehnte hinweg, mitgeprägt haben", sagte Habermann für den gesamten Ortsbeirat bei der Verabschiedung im Dorfgemeinschaftshaus. Dazu konnte er insbesondere Grebenaus Bürgermeister Lars Wicke sowie Carsten Ritz in seiner Funktion als Stadtverordnetenvorsteher begrüßen. In seiner Rede hob Habermann die Zeit hervor, die sich die drei Geehrten engagiert haben.

Herbert Appel sei solange im Ortsbeirat wie noch keiner vor ihm gewesen, "genauer gesagt 28 Jahre, das sind 336 Monate oder 10220 Tage". Markus Stumpf sei 20 Jahre in der Ortspolitik tätig gewesen. "Das entspricht, 240 Monate oder 7300 Tage." Carsten Ritz sei zehn Jahre Ortsvorsteher von Udenhausen gewesen. Das seien 120 Monate oder 3650 Tage. "Zusammen bringt ihr es auf 58 Jahre beziehungsweise 696 Monate oder 21170 Tage im Ehrenamt." Dem neuen Ortsbeirat sei schon vor der konstituierenden Sitzung klar gewesen: Die drei scheidenden, ehrenamtlichen Säulen der Ortspolitik müssen als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz würdig verabschiedet werden. "Ohne euch wäre Udenhausen nicht der gleiche lebenswerter Ort, der er heute ist", lobte Habermann Appel, Stumpf und Ritz und richtete auch noch einmal Dankesworte an jeden von ihnen.

"Nicht reden, machen" sei offensichtlich eine der Lebensdevisen von Herbert Appel, hob Habermann das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Appel, auch in Vereinen und bei der Feuerwehr, hervor. "Carsten Ritz nannte dich in seiner Rede zu deiner Ernennung zum Ehrenstadtverordnetenvorsteher ein Urgestein der Grebenauer Stadtpolitik. Diese Aussage trifft exakt den Punkt", bedankte sich Habermann.

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Als "Garant dafür, dass es klappt, auf dich konnte man sich verlassen", bezeichnete der Ortsvorsteher Markus Stumpf und gratulierte ihm auch noch einmal zum Ehrenbrief des Landes Hessen. Dass einmal "eine 20-jährige Gemeindevertretung" aus einem ,leichtsinnigen' Besuch einer Ortsbeiratssitzung werden würde, habe Stumpf wahrscheinlich nicht gedacht. "Für Udenhausen aber ein Glücksfall", würdigte ihn Habermann.

Persönliche Worte richtete er auch an Carsten Ritz: Zehn Jahre im Ortsbeirat, die Ritz auch allesamt Ortsvorsteher war, bedeuten nicht nur, immer ein offenes Ohr für die Mitbürger zu haben oder Ansprechpartner in den Dingen des Lebens zu sein. "Das bedeutet vor allem eine große Verantwortung für Entscheidungen und Umsetzungen rund um Udenhausen herum, zu tragen." Ritz könne auf das Geleistete in den letzten zehn Jahren als Ortsvorsteher sehr stolz sein. "In deiner zielstrebigen, ehrlichen und prägnanten Art hast du Udenhausen gut durch die Jahre geführt und für die Zukunft gut aufgestellt dem neuen Ortsbeirat übergeben", lobte Habermann.

Allen drei ausgeschiedenen Ortsbeiratsmitgliedern habe man viel zu verdanken "und eure Standfestigkeit, so lange zur Stange zu halten, wird uns ein Vorbild sein". Dieses Lob verband Habermann mit dem Wunsch, "dass ihr auch weiterhin unser Dorfleben mit gestalten und uns weiterhin mit eurer geselligen Art erhalten bleibt".

Neben Worten erhielten die Verabschiedeten unter anderem eine Urkunde und einen Gutschein. Die örtliche Bäckerei hatte zum Abschied verzierte Udenhäusener Brote für die Geehrten gestiftet.