Bushaltestelle und Ampel gewünscht

(cdc). Da in Grebenau derzeit ein neues Einkaufszentrum entsteht und in nächster Nähe auch ein neues Gesundheitszentrum entstehen soll, wünscht sich die SPD dort eine...

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SCHWARZ. Da in Grebenau derzeit ein neues Einkaufszentrum entsteht und in nächster Nähe auch ein neues Gesundheitszentrum entstehen soll, wünscht sich die SPD dort eine Bushaltestelle und einen Zebrastreifen. Die entsprechenden Prüfanträge an den Magistrat fanden während der jüngsten Sitzung Zustimmung der anderen Fraktionen. Freie Wähler und CDU schlugen vor, den Antrag anstelle eines Zebrastreifens, um eine Bedarfsampel zu erweitern, was umgehend auch von den Sozialdemokraten positiv beschieden wurde.

Gerhard Agel (SPD) hatte zunächst die beiden Anträge begründet. Weil in Grebenau in absehbarer Zeit ein neuer Knotenpunkt entstehe, müssten die Voraussetzungen geschaffen werden, um Mobilität und Sicherheit zu erhöhen. Sowohl der Verkehr als auch die Fußgängerfrequenz würden zunehmen. Von einem Zebrastreifen würden darüber hinaus auch die Schulkinder in die andere Richtung profitieren. Sowohl Christoph Schwarz (CDU) als auch Renate Herrmann (FW) begrüßten den Vorstoß, brachten aber als bessere Alternative zu Verkehrssicherheit eine Bedarfsampel ins Spiel. Hermann erinnerte daran, dass es einen ähnlichen Antrag zwecks Bedarfsampel schon einmal gegeben habe, Hessen Mobil die Umsetzung aber mit der Begründung einer zu geringen Frequenz abgelehnt habe. Daher könne es gut möglich sein, erneut zu beschließen, wenn Einkaufs- und Gesundheitszentrum eröffnet hätten und die Frequenz dementsprechend gestiegen sei. Zwischenzeitlich ablehnend meldete sich Rüdiger Schwalm (FW) zu Wort. Einen Zebrastreifen könne er nicht unterstützen, da dieser Fußgängern eine falsche Sicherheit vorgaukele. Immer wieder komme es an Zebrastreifen zu schweren Unfällen, das könne jeder googeln. Nur eine Bedarfsampel sorge für die nötige Sicherheit. Außerdem müsse in diesem Bereich auch zunächst die Barrierefreiheit hergestellt werden. Daraufhin meldete sich Steffen Krug (SPD) zu Wort. „Wir sollten die Ampel zwar dazunehmen, aber den Zebrastreifen nicht außer Acht lassen. Wir müssen zunächst schauen, was wir überhaupt genehmigt bekommen.“

Da sich die Stadtverordneten in der Sache einig waren, schlug Jens Heddrich vor, der den erkrankten Stadtverordnetenvorsteher Carsten Ritz vertrat, den Antrag mit Priorisierung Ampel und der Aufnahme der Barrierefreiheit umzuformulieren. Nach Aufnahme der Punkte erfolgte das Votum dann einstimmig.

Bürgermeister Lars Wicke (FW) berichtete im Anschluss von vorauseilendem Gehorsam. Der Magistrat unterstütze beide Anträge vollumfänglich. Die Idee der Bushaltestelle sei deshalb bereits aufgenommen worden und die Verkehrsgesellschaft schon informiert. Daher hoffe er auf die Bushaltestelle bereits zum Fahrplanwechsel Ende des Jahres. Auch mit Hessen Mobil werde er sich jetzt umgehend in Verbindung setzen, um die rechtlichen Anforderungen für Verkehrssicherungsmaßnahmen abzuklären.