Augenmerk auf Instandhaltung

Der Vorstand gemeinsam mit den geehrten Mitgliedern. Foto: Herbert Schott

(hso). Corona stellt weiter hohe Anforderung an den TV/VFR Groß-Felda. Das wurde aus den verschiedenen Jahresberichten der einzelnen Abteilungen deutlich. Viel Lob erhielt der...

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GROSS-FELDA. (hso). Corona stellt weiter hohe Anforderung an den TV/VFR Groß-Felda. Das wurde aus den verschiedenen Jahresberichten der einzelnen Abteilungen deutlich. Viel Lob erhielt der Verein vom Hessischen Fußballverband, der die Umsetzung der Coronavorschriften rund um das Training und auch um den Spielbetrieb als vorbildlich bezeichnete. Weiterhin hervorzuheben: Der TV/VFR Groß-Felda ist einer der wenigen Vereine in der Kreisliga, der noch eigenständig agieren kann und keine Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen eingehen muss. In seinem Jahresbericht für die letzten beiden Geschäftsjahre 2019 und 2020 sei die Mitgliederzahl im Verein mit 415 nahezu konstant geblieben, betonte der Vorsitzende Martin Darmöller. Gab es in 2019 noch die traditionellen Veranstaltungen wie Sommerfest und Kirmes, so fielen diese jedoch 2020 Corona zum Opfer. Auch dieses Jahr werde es keine Kirmesveranstaltung geben, das Sommerfest ist ebenfalls ausgefallen. Das Augenmerk des Vereins liege besonders auf der Instandhaltung der beiden Sportplätze, außerdem wolle man neue Formate im Verein entwickeln und ihn breiter aufstellen. Er nannte beispielhaft die Gründung einer Beach-Volleyballgruppe, die im Kestricher Schwimmbad aktiv sein kann und die Zusammenarbeit mit der Physiotherapeutin und Diplom Sportwissenschaftlerin Gretje Reinemer aus Stumpertenrod. Im Anschluss daran berichtete Dietmar Schlosser über den Förderverein des TV/VFR, dem aktuell 89 Mitglieder angehören. Man peile im einstimmig wiedergewählten Vorstand die Zahl 100 an.

Rückblickend wurden 2019 im Sportheim die „Gastraum-Sanierung“ sowie der Flur (neuer Eingang, Decke, Wände und Fußboden) fertiggestellt. 2020 wurde am Sportplatz „in der Au“ die beiden Torräume mit einer Drainageschicht sowie neuem Erdreich und Rollrasen versehen. Durch die Pandemie bedingte Zwangspause konnte sich der neu verlegte Rasen gut erholen. Erfolgreich war auch die Spenden-Trikotaktion „Von der Heimat, für die Heimat“, die mit 79 Spendern einen Betrag von 2379,15 Euro für den Verein einbrachte. Aus den Abteilungen des Vereins berichtete Cornelia Seim-Eichenauer über die Aktivitäten des Kinderturnens, des Eltern-Kind-Turnens und der Gymnastikgruppe. Über die Situation im Seniorenbereich der Fußballer berichtete anschließend Johannes Hartmann als Spielausschussvorsitzender. Besonders dankte Hartmann dem Platzwarte-Team um Karlheinz Döring, Marcel Döring und Timo Güttler.

Jugendleiter Boris Jost berichtete dann über die Jugendabteilungen der Vereine TV/VFR, SV Ruppertenrod, Chattia Ulrichstein und SV Ober Ohmen, die sich seit 2021 zu einer Jugendspielgemeinschaft (JSG) zusammengeschlossen haben. 2020 ist mit dem SF Romrod 03 ein weiterer Verein beigetreten und man betreue derzeit nun rund 100 Spielerinnen und Spieler, die den Mannschaften von G-Junioren (Bambinis) bis zu den A-Junioren angehören. Jost teilte der Versammlung zum Schluss mit, dass er sein Amt aus persönlichen Gründen abgeben werde. Für ihn wurde Dietmar Suletzki neu ins Amt gewählt.