Tausende Besucher wollen sanierte "Villa Raab" in Alsfeld sehen

Großes Interesse besteht an der "Villa Raab" samt der Gastronomie "Tante Mathilde" am Eröffnungswochenende. Erst am späten Nachmittag lichten sich die Besucherscharen. Foto: Ungermann

Tausende Besucher wollen die sanierte "Villa Raab" in Alsfeld sehen. Zwar hatten die Betreiber mit großem Interesse gerechnet - kaum aber damit, dass es so immens ausfallen würde.

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ALSFELD. Dass das Interesse an der sanierten "Villa Raab" am Wochenende groß sein würde, das war abzusehen - wie sehr jedoch, damit hatten selbst die Betreiber nicht in dem Maße gerechnet. Die Musik der Party vom Samstagabend ist noch nicht allzu lange verstummt, da stellt sich schon wieder Leben in der Krebsbach ein. Bereits um 9.30 Uhr kommen die ersten neugierigen Besucher, um zu sehen, in welchem Glanz sich der Prachtbau und die drei Hotel-Gebäude präsentieren. Alsbald stehen sie bis zum gusseisernen Eingangstor und ob des Andrangs werden die eigentlich angedachten Führungen durch die Villa unmöglich, sodass die Gäste diese auf eigene Faust erkunden.

Alleine für den Sonntag schätzt Geschäftsführer Bastian Heiser rund 7500 Besucher. "Wir haben 2000 Broschüren zur Villa drucken lassen, die sind allesamt vergriffen", berichtet Architekt Jochen Weppler vom Architekturbüro Weppler-Jungermann, das die Altbausanierung federführend betreut hat. Seine Kollegin, Bauleiterin Katharina Runkel, kommt nach eigener Aussage kaum aus der Villa heraus, und auch die Investoren Tanja und Ralf Bohn sind ganz offensichtlich gefragte Gesprächspartner. Großer Beliebtheit erfreuen sich zudem die Gaumenfreuden aus der Heimatküche und Braukunstwerke an den Ständen in der parkähnlichen Anlage.