Schüler-Plakate gegen Komasaufen

Bilder wie diese sollen Jugendliche  abschrecken. Foto: DAK-Gesundheit/Wigger

(red). Endspurt bei „bunt statt blau“: Die Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 15. September. Bis dahin können Schüler noch Plakate zum Thema...

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ALSFELD. (red). Endspurt bei „bunt statt blau“: Die Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 15. September. Bis dahin können Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK-Gesundheit in Alsfeld abgeben. Bundesweit haben sich für die Kampagne bereits mehr als 5000 junge Künstler angemeldet, berichtet die Krankenkasse in einer Pressemeldung. Aufgrund der Corona-Einschränkungen in den Schulen wurde in diesem Jahr die Einsendefrist verlängert.

„Ich freue mich, wenn auch Schüler aus der Region Vogelsberg bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Christian Beser von der DAK-Gesundheit in Alsfeld. Es sei beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen gearbeitet wird. „Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringt im Kampf gegen das Komasaufen mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger“, so Beser. Seit dem Jahr 2010 haben bundesweit mehr als 100 000 junge Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Region Vogelsberg. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut“, erklärt Christian Beser. „Schüler und Lehrer kommen durch den Wettbewerb bei dem schwierigen Thema Alkohol neu ins Gespräch.“

Die Plakate, die Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirkten die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 15. September aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2020. Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geld- und Sachpreise in Höhe von rund 11 000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne und die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.