Impfzentrum in Alsfeld könnte am 9. Februar öffnen

Die hessische Landesregierung plant die Öffnung des Impfenzentrums in Alsfeld für den 9. Februar, wenn ausreichend Impfdosen vorhanden sind. Foto: Ungermann

Seit heute haben die sechs Regionalen Impfzentren in Hessen, darunter das zunächst auch für Vogelsberger zuständige in Fulda, geöffnet. Alsfeld könnte am 9. Februar folgen.

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VOGELSBERGKREIS. Seit heute haben die sechs Regionalen Impfzentren in Hessen, darunter das zunächst auch für Vogelsberger zuständige in Fulda, geöffnet. Am ersten Tag sind an den sechs Standorten hessenweit zunächst rund 1900 Impfungen gegen das Corona-Virus geplant, teilt das hessische Innenministerium in einer Pressemeldung mit. Zudem ist der Mitteilung zu entnehmen, das Hessen plant alle 28 Impfzentren am 9. Februar zu öffnen. Das würde dann auch das Impfzentrum in der Hessenhalle in Alsfeld betreffen. Voraussetzung ist allerdings, dass bis zu diesem Zeitpunkt ausreichend Impfstoff vorhanden ist.

"Zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer haben tatkräftig in kürzester Zeit daran mitgewirkt, dass heute in den ersten Impfzentren Schutzimpfungen verabreicht werden können. Es ist ein historischer Kraftakt. Auch wenn überall viel Arbeit und akribische Planung investiert wurde, so hat der Start der sechs Regionalen Impfzentren Symbolcharakter", sagten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne). Mit der Öffnung beginne eine neue Etappe in der Pandemie-Bekämpfung.

Ein Maximalbetrieb von täglich bis zu 1000 Schutzimpfungen pro Impfzentrum sei aktuell jedoch noch nicht möglich und könne erst erfolgen, wenn deutlich mehr Impfdosen angeliefert werden. Angesichts noch zu knapper Impfstoff-Mengen konnten zunächst nur Termine für rund 60 000 Impfberechtigte in den sechs Regionalen Impfzentren vergeben werden. Die Ursache liege in der sehr begrenzten Menge an Impfdosen, die Hessen vom Bund erhalte. Die schnellstmögliche Öffnung aller 28 Impfzentren in Hessen und die damit verbundene massive Ausweitung der Impf-Möglichkeiten ist das erklärte Ziel der Hessischen Landesregierung. Von Anfang an war die hessische Impfstrategie darauf ausgerichtet, dass sich möglichst viele Hessen, möglichst rasch, so wohnortnah wie möglich impfen lassen können. Entscheidendes Kriterium hierfür sei aber nach wie vor ein zuverlässiger und stetiger Zufluss von Impfstoff nach Hessen. Dies obliege nicht der Zuständigkeit der Bundesländer. Anfang des Monats Januar sei bereits eine vorgesehene Impfstoff-Lieferung ausgefallen. Aktuell hätten die Firmen Biontech/Pfizer eine Reduzierung der bereits zugesagten Lieferung für die nächsten vier Wochen angekündigt.

Die Planungen sehen die Öffnung der weiteren 22 hessischen Impfzentren für den 9. Februar vor, um dort dann endlich noch mehr Personen die wichtige Impfung zu ermöglichen. Wir stehen im Austausch mit der Bundesregierung, um rasch Klarheit über die nächsten Impfstoff-Lieferungen zu erhalten. Nur wenn mehr Impfstoff verlässlich und stetig kommt, können wir verbindlich Termine in den Impfzentren vergeben", so Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose.

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Von red