Fleischfund in Altenburg: Keine Straftat erkennbar

Nachdem eine Passantin den Fund von Fleisch in der Nähe eines Fahrradwegs in Altenburg gemeldet hatte, gibt die Polizei nun Entwarnung. Dennoch sensibilisiert sie für solche...

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ALSFELD. Nachdem eine Passantin den Fund von Fleisch in der Nähe eines Fahrradwegs in der Straße "Rodgarten" in Altenburg vor gut einer Woche der Polizei gemeldet hatte, gibt diese nun bekannt, dass nach vorliegenden Erkenntnissen keine Straftat zu erkennen sei.

Die Beamten der Polizeistation Alsfeld hatten demnach die Knochenreste mit Fleischanhaftungen in der Nähe eines Maisfeldes sichergestellt und anschließend untersuchen lassen. Eine Inaugenscheinnahme des Fleisches erbrachte keine Hinweise auf Fremdkörper beziehungsweise gefährliche Gegenstände oder erkennbar unnatürlich aussehende und riechende sowie giftige Substanzen, teilt die Polizei nun mit. Sie hat diesbezüglich Kontakt mit dem zuständigen Jagdpächter aufgenommen und diesen über den vorliegenden Sachverhalt informiert. Warum das Fleisch an besagter Örtlichkeit abgelegt wurde, ist aktuell unklar.

In diesem Zusammenhang sensibilisiert die Polizei Tierbesitzer, ihre Vierbeiner an einer Leine oder in direkter Nähe zum Menschen zu führen, um sie genau beobachten und auch feststellen zu können, ob und was sie aufnehmen. Bürger sollten das Füttern von Wildtieren zum Schutz der Lebewesen unterlassen. Viele Tiere vertragen die in dem ursprünglich für Menschen zubereiteten Fleisch enthaltenen Stoffe nicht. Was vermutlich "gut gemeint" ist, kann den Tieren nachhaltig schaden. Das unerlaubte und unrechtmäßige Entsorgen von tierischen Produkten, womit Menschen und Tiere in Berührung kommen können, stelle zudem eine Ordnungswidrigkeit dar.