Bei Vielbrunn wächst ein Steinpilz wie aus dem Bilderbuch

Ein Prachtexemplar von Steinpilz hat Norbert Allmann zwischen Kimbach und Vielbrunn entdeckt. Foto: Michael Trumpfheller

Einen 815 Gramm schweren Steinpilz hat Naturfreund Norbert Allmann im Odenwald gefunden. Das Wetter hat dabei geholfen.

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VIELBRUNN. Die Pilzsaison ist nach den Regentagen wieder eröffnet. Das jedenfalls dachte sich der Vielbrunner Heimat- und Naturkenner Norbert Allmann – und sah seine Expertise nicht nur im Hinblick auf die Anzahl von Funden prompt bestätigt: Zu Allmanns Sammelerfolgen der vergangenen Tage gehört ein mächtiger Steinpilz, den er auf dem Rückweg einer allmonatlichen Wanderung der Vielbrunner Seniorengruppe von Kimbach nach Vielbrunn am Kirchpfad entdeckte.

„Es ist so, als ob die Pilze das Nass spürten und sich sofort aus dem Waldboden drückten“, beschreibt Allmann die Gesamtszenerie, um dann auf das Einzelstück einzugehen: „In der Nähe des schon 1432 erwähnten, sagenumwobenen Bubenkreuzes zwischen Kimbach und Vielbrunn stand der Steinpilz unter einem Strauch und lud zur Mitnahme ein“, schreibt Allmann. „Der Stiel fühlte sich stramm an, gar nicht so, als hätten die Würmchen schon ihre Mahlzeit begonnen.“ Beeindruckend sind die Maße des Schwammerl: Mit den Werten Schirmdurchmesser 16 Zentimeter, Stiel neun und Höhe 22 gehört er zu den größeren Exemplaren seiner Gattung. Unterstrichen wird das vom Gewicht, das 815 Gramm erreicht. „Frisch zubereitet, kam er am Tag nach dem Sammeln auf den Speisetisch“, so der stolze Finder.

Von red