„Ein Hörerlebnis“

So klingt es, wenn Choralgesänge die Klostermauern durchbrechen: Am 10. Februar treten The Gregorian Voices in Alsfeld auf. Foto: Aris Chaitidis

(red). Am 10. Februar um 17 Uhr tritt in der Dreifaltigkeitskirche in Alsfeld im Rahmen ihrer Wintertournee erneut die Gruppe „The Gregorian Voices“ auf. Das Programm...

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ALSFELD. (red). Am 10. Februar um 17 Uhr tritt in der Dreifaltigkeitskirche in Alsfeld im Rahmen ihrer Wintertournee erneut die Gruppe „The Gregorian Voices“ auf. Das Programm „Gregorianic meets Pop“ lasse regelmäßig ein verzaubertes und staunendes Publikum zurück, heißt es in einer Pressenotiz. Das Experiment der Verschmelzung von Choral und Popmusik sei begeistert angenommen worden.

So klingt es, wenn Choralgesänge die Klostermauern durchbrechen: Mit einem Repertoire von frühmittelalterlichen gregorianischen Chorälen bis zur Verschmelzung berühmter Klassiker der Popmusik im gregorianischen Stil nehmen „The Gregorian Voices“ ihr Publikum mit auf eine Achterbahn der Emotionen. Der Spannungsbogen von geheimnisvollen, leisen, entrückten liturgischen Gesängen der römisch-katholischen Kirche in lateinischer Sprache bis zu berühmten Evergreens des Pop zeige die gestalterische Präsenz und die Ausdrucksmöglichkeiten von „The Gregorian Voices“.

Im ersten Teil des Konzertes sind es die ausgefeilten Crescendo-Techniken, die geheimnisvolle Kraft der alten Melodien, die in Verbindung mit der Intensität der vokalreichen lateinischen Sprache ein Hörerlebnis vermittelten. Im umfangreichen zweiten Teil überraschen „The Gregorian Voices“ mit im gregorianischen Stil arrangierten Hits von Bob Dylans „Knocking on Heavens Door“, dem Filmhit „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel oder „Feel“ von Robbie Williams.

Was fasziniert die Menschen an diesem Chor? Das sei diese absolute Reduktion der Mittel und die stimmliche Virtuosität des Ensembles. Die ausgefeilten Crescendo-Techniken, bei denen glockenklarer Tenorgesang auf dröhnenden Bass trifft. Das Können des Oktetts entfalte sich in der kompletten Formation ebenso beeindruckend wie in den solistischen Darbietungen in ihrer präzisen Intonation.

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Reduziert auf ihre Stimmen, ohne instrumentale Begleitung, überzeugten „The Gregorian Voices“ mit fundierter Gesangsausbildung, großem Engagement, Konzentration und Disziplin. Das bulgarische Oktett biete ein substanzreiches Konzert, in dem von pianissimo bis fortissimo, von aufsteigenden Falsettstimmen bis zu kraftvollen, tiefsten Bässen alles auf höchstem Niveau herausgearbeitet werde, heißt es in der Pressenotiz.

Karten können bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden: Reservix, in Alsfeld unter anderem bei: Buch 2000, Evangelische Kirchengemeinde Alsfeld, VGO-Servicezentrum Alsfeld, Dreifaltigkeitskirche.