Wunschlos

aus Tatort & Polizeiruf 110

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Stellbrink (Devid Striesow) hat Zoff mit einem falschen Weihnachtsmann.  Foto: Meyer/SR

Überm Saarland kreist der Holzhammer: Im aktuellen Fall von Hauptkommissar Jens Stellbrink (gewohnt selbstverliebt: Devid Striesow) treffen sich zwei Menschen auf der Suche...

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. VON MARKUS ENGELHARDT

Überm Saarland kreist der Holzhammer: Im aktuellen Fall von Hauptkommissar Jens Stellbrink (gewohnt selbstverliebt: Devid Striesow) treffen sich zwei Menschen auf der Suche nach einer Bleibe. Natürlich heißen sie Maria und Jupp. Und sie erwartet ein Kind, das nicht von ihm ist. Klar.

Die plumpen Anspielungen auf das Fest der Liebe sind nicht das Einzige, was hölzern daherkommt. Gestelzte Dialoge, unsympathische Nebenfiguren und eine Handlung voller unnötiger Wendungen sorgen dafür, dass man nur einen Wunsch hat: Dieser "Tatort" aus Saarbrücken möge der Letzte seiner Art sein.

Doch das Leben ist kein Wunschkonzert, auch der Fernsehkrimi nicht. Nicht mal an Weihnachten. Und so verbleiben wir rat- und wunschlos - und fragen uns: Waren wir wirklich so ungezogen, dass wir mit dieser gewollt schrägen Farce bestraft werden?