Hat der TV Grebenau seine Titelchancen schon verspielt?
09.03.2010 - VOGELSBERGKREIS
Bezirksklasse 2: Nach zwei Niederlage rutschte der Tabellenführer auf zweiten Platz ab
(hz). So schnell kann es gehen. Vor zwei Wochen noch als sicherer Meisterschaftsfavorit gehandelt, hat der TV Grebenau durch zwei Niederlagen vielleicht schon alles verspielt, denn im Spitzenspiel in Berfa bezog man eine weitere 9:5-Niederlage und ist jetzt auf Rang 2 (29:7) zurückgefallen. Parallel dazu nutzte die TTG Kirtorf/Ermenrod 3 die Gunst der Stunde und die TTG Ruppertenrod/Ober-Ohmen mit 9:1 besiegte. Damit hat der neue Tabellenführer (30:8) jetzt die beste Ausgangslage. Der SV Berfa ist dadurch mit 25:11 klar Dritter vor der TTG Schadenbach, die in Ilbeshausen beim 8:8 einen Punkt lassen musste.
SV Berfa - TV Grebenau 9:5
So ganz überraschend war der Sieg des SV Berfa nicht, denn mit diesem 9:5 konnte der erstarkte SV Berfa seine Bilanz auf zuletzt 11:1-Punkte verbessern. Die Gäste, mit zweifachem Ersatz angereist, lagen nach dem Doppeln mit 1:2 hinten. Aber auch in den nachfolgenden Einzelspielen lief vieles nicht wie erhofft. So ging Marc Hedrich in der Spitze leer aus und auch Carsten Montanus konnte nichts Zählbares beisteuern. So lag die Hauptlast auf Markus Eidt, der nach seinem anfänglichen Doppelsieg mit Marc Hedrich auch im vorderen Paarkreuz nicht zu besiegen war.
Siegreich blieb auch Udo Rossdeutscher auf der Mittelplatte, doch das war insgesamt viel zu wenig und so geht der Sieg verdientermaßen an den SV Berfa. Dieser hatte nach den beiden Anfangssiegen von Fieser/Quehl und Hergert/Bajahr den Grundstein gelegt und danach durch Stefan Fieser, Reinhold Hergert, Friedhelm Walther (2), Achim Bajahr, Simon Burkhardt und Bernd Quehl eine geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert. Dem TV Grebenau bleibt die Hoffnung, dass die "Flöhe" am übernächsten Spieltag gegen die TTG Kirtorf/Ermenrod eine ähnlich gute Partie abliefern werden.
Kirtorf/Erm. 3 - Rupp./Ober-Ohmen 9:1
Den Gastgebern wurde es relativ leicht gemacht beide Punkte zu erzielen. Ohne Spitzenspieler Armin Schlosser und Reiner Weisensee angereist, hatte der Tabellensechste an diesem Tag nicht viel zu bestellen. Es gab zwar 4:1-Fünfsatzspiele, die fielen allerdings deutlich aus. In der Summe hatten die Gäste nur sehr wenige Möglichkeiten ein besseres Endresultat zu erzielen. So sollte der anfängliche Fünfsatzsieg von Pfeil/Becker nach einem Zweisatzrückstand gegen Strohm/Diebel dann auch schon gleichzeitig der Ehrenpunkt gewesen sein. Kirtorf/Ermenrod hatte sich durch Wolf/Wolf und Schindler/Wallenstein die erste Führung erspielt und sich danach durch die Einzelpunkte von Eugen Wolf (2), Wilfried Strohm, Daniel Wolf, Steffen Schindler sowie durch Walter Diebel und Peter Wallenstein den Sieg auch redlich verdient.
Ilbeshausen - TTG Schadenbach 8:8
Geht man nach den Sätzen, wäre ein Sieg der Gastgeber nicht unverdient gewesen. Geht man allerdings nach dem Spielverlauf, dann musste die TTG Schadenbach aus dieser Partie beide Punkte mitnehmen. Deren 3:0-Führung wurde im Anschluss durch Unentschieden bis zum 7:4 mit Erfolg und Vorsprung verteidigt. Erst danach konnte Ilbeshausen auf der Mittelplatte auf 7:6 verkürzen und war dadurch wieder im Spiel. Selbst das 8:6 durch Dennis Scholl sollte am Ende nicht zum Sieg reichen, weil Ersatzspieler Jan Dörr im hinteren Bereich in beiden Spielen unterlegen war, letztlich allerdings das Doppel Pilz/Dörr nach vier knappen gescheitert war. So reichten die Punkte von HJ. Scholl/J. Dörr, Pilz/W. Dörr und Laub/D. Scholl im Doppel sowie die Einzelpunkte von Wolfgang Pilz (2), Marco Laub und Dennis Scholl (2) nur zum Unentschieden.