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Seite 16 Ausgabe 6.2018 - Juni auf dem Vulkan Warum Handschuh SCHWALMTAL (red). Am Ende des Winters tauchen sie auf, wenn die Schneeschmelze sie frei gibt: die verloren gegangenen rechten Handschuhe.Phänomenales Beispiel einer funktionierenden Paarbeziehung ist das Handschuhpaar, seit Jahrhunderten zum Schutz vor Kälte, als Arbeitshandschuh,als gesellschaftliche Abgrenzung, als erotisches Signal nicht weg zu denken. Unentbehrlich für uns sind sie gemeinsam, geht ein Partner verloren, erweisen sich beide als nutzlos. Eine Gruppe Kreativer der „Karuszel-Gebirgskulturen” nähert sich diesem Thema mit ihren Arbeiten in einer Ausstellung an, begleitet von einer Reihe von Veranstaltungen. Zum Beispiel werden Victoria Wittek und Traudi Schlitt am 24. Juni eine Lese-Performance zum Thema „Verloren – Verlust“ zum Besten geben und am 3. August wird eine interaktive Performance im Boxring mit Handschuhen aus Brot zu sehen sein. Zeichnungen - Objekte - Fotografie Ursel Arndt, Waltraud Frese, Norbert Grimm, Meta Perschel, Bodo Runte, Victoria Wittek widmen sich in unterschiedlicher Weise dem Thema. Vernissage: Sonntag, 17. Juni, 14 Uhr. Meta Perschel liest einen Text aus einem antiquarischen Buch mit dem Titel „Der Handschuh, ein Vademecum für Menschen von Geschmack”. Dazu wird Dr. Walter Windisch-Laube beziehungsreiche Musik am Klavier intonieren. Die Veranstaltung wird gefördert vom Mittelhessischen Kultursommer 2018. Eintritt zur Ausstellung frei 17. Juni bis 26. August. Öffnungszeiten: Fr 14-19, Sa 14- 19, So 11-19 Uhr und nach Vereinbarung Die Ausstellung kann, mit Ausnahme der Vernissage, schon eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden. Schmuckschule Rainrod, Schulstraße 31 f 06638 918931 Mit der Schlossbahn hinauf Studienfahrt des GMV führt nach Marburg ALSFELD ((red). Am Sonntag, den 10. Juni 2018 findet die diesjährige Studienfahrt des Geschichts- und Museumsvereins Alsfeld statt. Ziel ist die schöne Universitätsstadt Marburg an der Lahn und dort die berühmte, der Heiligen Elisabeth geweihte und neben der Liebfrauenkirche in Trier als erste auf deutschem Boden in rein gotischem Stil erbaute Kirche. Weiterhin steht auf dem Besichtigungsprogramm das Landgrafenschloss, in dem Philipp der Großmütige ein Stipendiatenwesen entwickelte, an dem die Stadt Alsfeld als Präsenzstadt von Anbeginn an beteiligt war, was bedeutet, dass sie Stipendiaten auf die erste evangelische Universität sandte. Sowohl die Elisabethkirche im Lahntal, wie auch das Schloss auf dem Berg werden uns von fachkundiger Leitung nahe gebracht. Dazwischen werden wir am Fuße des Steinwegs in einem bekannten Lokal der Studentenstadt unser Mittagessen einnehmen und dann den nicht unbeträchtlichen Höhenunterschied gemütlich mit der urigen „Marburger Schlossbahn“ in Angriff nehmen – eine Stadtrundfahrt der ganz besonderen Art! Nach der Schlossführung werden wir mit Großraumsammeltaxen gemütlich ins Tal zu unserem Reisebus gebracht. So ist trotz der nicht unbeträchtlichen Höhenunterschiede dafür gesorgt, dass alle historisch Interessierten, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ob Mitglieder des Vereins, oder nicht, ohne Anstrengungen alle Ziele erreichen. Dieser erhöhte Aufwand hat natürlich seinen Preis, deshalb wurde der Teilnehmerbeitrag leicht angehoben: Die Kosten betragen für Kinder und Jugendliche 30 Euro , für Mitglieder 40 Euro und für Nichtmitglieder 50 Euro Essen geht auf eigene Rechnung. Abfahrt: 9.30 Uhr Parkplatz an der Stadthalle; Rückkehr: 19.00 Uhr ebenda. Anmeldungen werden schriftlich unter Angabe der Anschrift und der Telefonnummer erbeten, sowie der Angabe, ob Vereinsmitglied oder nicht, an: Matthias Nicolai, Jahnstraße 7, 36304 Alsfeld oder per E-Mail an: bildungsreisen@regionalmuseum alsfeld.de Der Teilnehmerbeitrag ist bis spätestens eine Woche vor der Fahrt auf das Konto des GMV bei der Sparkasse Oberhessen zu überweisen, IBAN: DE 26 5185 0079 0304 0077 88 Fäustlinge aus Brot gehen im August in den Ring. Foto. Runte Hopfmannsfelder weihen Platz für alle ein LAUTERTAL (red). In Hopfmannsfeld, dem „Dorf am Berg“ gibt es am Samstag, 16. Juni, am Dorfgemeinschaftshaus Grund zur Freude: Um 14 Uhr wird de MehrgenerationenSpielplatz am Galgenweg Richtung Hörgenau seiner Bestimmung übergeben. Der einstige Kinderspielplatz war ind ie Jahre gekommen. Hier wurden moderne Trimmgeräte aufgestellt, die nun Besucher jeden Alters ansprechen. Open Air: Ina Müller und LaBrassBanda BAD BRÜCKENAU (red). Im Sommer 2018 dürfen sich die Musik-Freunde wieder auf ein Open Air-Wochenende in Bad Brückenau in der romantischen Kulisse des Schlossparkes freuen. Am Samstag, 11. August, und am Sonntag, 12. August, bieten Ina Müller und LaBrassBanda ein attraktives musikalisches Programm. Ina Müller kommt am Samstag, 11. August, um 20 Uhr nach Bad Brückenau in den Schlosspark. Nachdem 2017 für die Ausnahme-Entertainerin voll im Zeichen der „Juhu“- Tour stand, gibt sie sich 2018 unter freiem Himmel die Ehre. Sie ist die Powerfrau des deutschen Nordens - mit ihrem geballten Talent fegt sie wie ein Wirbelwind über jede Bühne. LaBrassBanda ist ein Phänomen. Hier treffen sieben grandiose Musiker aufeinander, die den Beweis antreten, dass man sein Publikum mit viel Livepräsenz, mit Willen und viel Talent erobern kann, ohne Marketingstrategien und Medienhype. Am Sonntag, 12. August, werden sie um 20 Uhr auch das Publikum in Bad Brückenau im Schlosspark erobern. Wenn wilde Trompetensoli auf schwere Bässe der Tuba treffen wird das Publikum abwechselnd angeheizt und in die Knie gezwungen. Karten zu beiden Konzerten gibt es im Vorverkauf. Die Orgel hör ich wohl ... FFREIENSTEINAU (red). Die 40. Saison des Nieder-Mooser Konzertsommers steht ins Haus. Zur Eröffnung wird am 8. Juli Professot Matthias Eisenberg 2 x 45 Minuten Orgelmusik erklingen lassen. Werke großer Meister und Improvisationen meisterlich gespielt. Eisenberg ist Meister der freien Improvisation und versteht es, die Orgel zum Leben zu erwecken. Ina Müller © Hasselbach © Sandra Ludewig


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