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auf dem Vulkan Ausgabe 6.2018 - Juni Seite 11 Beflügelter Heuboden Konzert mit Dias Karimov auf dem Kabachhof Heblos LAUTERBACH (red). Auf dem Kabachhof hat der Kulturverein Lauterbach eine spezielle Spielstätte. Auf dem Bauernhof von Kurt Eifert im Lauterbacher Ortsteil Heblos wird auf dem Heuboden zu diesem und dem nächsten Konzert ein historischer Schiedmayer-Flügel stehen, auf dem am 9. und am 16. Juni musiziert wird. Für angenehmes Umfeld und Bewirtung ist gesorgt. Dias Karimov war der erste Konzertpianist, der auf dem Hebloser Flügel im Jahr 2015 ein Gastspiel gab. Er ist von seiner Ausbildung her ein klassischer Pianist, es war jedoch die Liebe zum Jazz und zur Improvisation, die Dias im Jahr 2008 nach Weimar brachte, wo er ein Jazzklavier-Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt absolvierte. Danach widmete er sein Können verschiedenen Crossover Projekten. Momentan arbeitet er als Dozent an der Musikakademie in Wiesbaden und Frankfurt am Main. Zudem spielt er Solo Konzerte und hat Auftritte mit verschiedenen anderen Musikern aus verschiedenen Stilrichtungen. Das abwechslungsreiche und schöne Programm enthält Stücke von J.S.Bach, J.Pachelbel, Heitor Villa- Lobos, Charles-Camille Saint-Saëns, Jazz Standards sowie eigene Kompositionen. Dias‘ neues Album “ImPuls” ist seinem Vater und Hauptlehrer Airat Dias Karimov © Karimov Karimov gewidmet. Diese CD wird auch beim Heuboden in Heblos präsentiert, wo sie mit dem hundertjährigen Schiedmayer-Flügel von Kurt Eifert aufgenommen wurde. Das Konzert findet am Samstag, den 9. Juni um 20.30 Uhr auf dem extra ausgeschilderten Kabachhof in Heblos statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro (erm. 8 Euro für Schüler und Studenten). Vorverkauf gibt es in den Lauterbacher Buchhandlungen. Infos und Vorbestellungen sind unter www.kulturverein-lat.de, info@kulturverein-lat.de oder telefonisch unter f 0151- 56157026 (evtl. Rückruf) möglich. Vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg Die Geschichte eines „grausamen“ Konfliktes ALSFELD (rf) „Wir sind doch nunmehr gantz, ja mehr denn gantz verheeret, der frechen völcker schaar, die rasende posaun, das vom blut fette schwerdt, die donnernde carthaun hat aller schweiß und fleiß und vorrath auffgezehret“. Verse aus Andreas Gryphius` „Thränen des vaterlandes, anno 1636“, welche die Kriegssituation eindrücklich schildern und die all das zusammenfassen, worüber die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c der Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld mit ihrem Klassenlehrer Michael Rudolf am Donnerstag, dem 7. Juni 2018, um 18 Uhr, in der Stadtbücherei Alsfeld anlässlich des vor 400 Jahren beginnenden Dreißigjährigen Krieges referieren. In Kooperation mit der Stadt Alsfeld, der VR-Bank Hessenland als Sponsor, dem Förderverein der ASS, der Stadtbücherei und dem Stadtarchiv werden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die brisante Zeit von 1618 bis 1648 in Präsentationen exemplarisch aufgreifen, um die religiösen und machtpolitischen Interessen jener Jahre in Wort und Bild vorzustellen. Die Fragen, wann, wie und wo der Dreißigjährige Krieg begann, welche Ereignisse ihm vorausgingen und wie die militärische Auseinandersetzung verlief, werden genauso besprochen wie das Leben und das Leiden der Alsfelder in dieser Zeit im Mittelpunkt stehen wird. Allgemeine und regionalgeschichtliche Themen prägen die Vortragsveranstaltung ebenso wie ein „Hexen- und Teufelsspiel“ den Glauben an die dunklen Mächte im 17. Jahrhundert in der kostenfreien Veranstaltung am 7. Juni, die um 18 Uhr in Alsfelds Stadtbücherei beginnt, lebendig werden lässt.


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