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Seite 10 Ausgabe 1.2018 — Januar auf dem Vulkan Kultig: Rainhard Fendrich kommt Wenn kein Trick funktioniert, gibt‘s was zu lachen 32 Artisten aus 14 Nationen beim 14. Internationalen Neujahrs-Varieté der OVAG im Wartenberg Oval WARTENBERG (red). Ein Hauch von mysteriösem Zauber wird sich im Saal des Wartenberg-Ovals ausbreiten, wird wohl bei einigen der Besucher einen leichten Schauder auslösen: Können die das wirklich oder benutzen die irgendeinen Trick? Wie nur ist es möglich, dass sie mit verbundenen Augen Gegenstände benennt, die das Publikum aus seinen Taschen holt? Wie errät sie die Gedanken von Menschen, die als freiwillige Mitspieler die Bühne betreten? Wie „sieht“ sie den Vornamen der Mutter oder des Vaters eines dieser Freiwilligen? Offener Münder, hochgezogene Augenbrauen, kreisende Gedanken löst in aller Regel das Duo Sonambul aus: Vivian Sommer und Olaf Thurau aus Berlin, die das 14. Internationale Neujahrs-Varieté der OVAG am 6. und 7. Februar 2018 mit einer nicht alltäglichen Spielart des Showgeschäfts bereichern: Telepathie, Hypnose und Psychomagie. Willkommen bei dieser „Tour de Trance“ Staunen ist aber auch bei den restlichen 30 Artisten aus 14 Nationen angesagt, welche für diese beiden Tage in den Vogelsberg kommen zu einem Spektakel, das weit und breit seines gleichen sucht. Etwa die 23-jährige Spanierin Cristina Garcia aus Madrid. Sie verbiegt nicht nur ihren Körper als sei dieser frei von Knochen und Gerippe, sondern schießt zum Höhepunkt ihrer Kür auch noch meisterhaft mit Pfeil und Bogen, nicht mit den Händen, i wo: mit ihren Füßen! Verkörpert sie Eleganz und Grazie, dominieren bei dem Duo A & A, einem US-Amerikaner und einem Russen, Kraft und unglaubliche Körperkunstwerke. Jeder Muskel sticht bei diesen Modellathleten hervor, wenn sie sich gegenseitig in die Luft wuchten oder sich in der Waagrechten halten, als sei der Partner bloß ein Papiergewicht. Das lässt die Frauen im Publikum zumindest innerlich jubilieren und die Männer darüber nachdenken, ob nicht wieder einmal ein Besuch im Fitnessstudio angebracht sei … Während A & A sich eher gemächlich bewegen, quirlen die fünf Jungs von der Gruppe Tron Dance aus Bulgarien gleich Wirbelwinden über die Bühne. Eine Neuheit in der Varieté- Geschichte: Die Künstler tanzen in der Dunkelheit. Durch LED-Lämpchen, die an ihren Anzügen befestigt ist, wird ihre irre Choreographie sichtbar. Ein besonderes sinnliches Erlebnis. Kein Varieté ohne Zauberei: Diese vertritt in diesem Jahr Ma Yan Yan aus Peking (Foto) . Sie tanzt im Ballettkostüm Spitze und zaubert währenddessen, woher auch immer, alle möglichen Utensilien. Aus dem Reich der Mitte kommt außerdem Zhang Fan (Shanghai). Fan gilt als der ungekrönte König des Schlappseils, welches er mit gewagten Tricks beschreitet. Mal auf den Händen, mal kopfüber auf dem Einrad. Das Genre der Jonglage vertritt Paul Ponce aus Buenos Aires. Keulen, Ringe und Hüte fliegen bei ihm in rasantem Tempo durch die Luft – und landen sicher wieder in seinen Händen. Gespickt ist seine Aufführung mit Esprit und Witz. Für den Witz an sich – besser gesagt für schwarzen Humor – steht das Berliner Duo der Collins Brothers. Da gibt es einiges zu lachen, wenn ein Trick auf den anderen schief geht … Was aber an diesem Abend die Ausnahme sein sollte. Eintrittskarten zwischen 30 und 34 Euro bei der OVAG (06031 6848 1113), in den Buchhandlungen „Lesezeichen“ (Lauterbach) und „Am Markt“ (Alsfeld), Mega Company (Lauterbach), Elektro Möller (Angersbach) und im Internet unter www.adticket.de Irish Folk & Entertainment live „Woodwind & Steel“ am 26. Januar im Posthotel LAUTERBACH (red). Like an Evening in an Irish Pub - rasante Tunes, Spielwitz, großartige Songs und Stories. Woodwind & Steel präsentieren in ihren Konzerten die Klassiker der Irish & Scottish Folk Music – sozusagen „The Best of Celtic Folk“. Ein Abend mit virtuoser Musik, gespickt mit Anekdoten, Geschichten und Gags steht bevor. Das breit gefächerte Repertoire aus Songs, Jigs und Reels wird umrahmt von Stories und Gags, irisch-schottischem Humor und temporeichem Entertainment, das bei keinem traditionellen Pub-Abend in Irland fehlen darf. Ed O’Casey ist der Entertainer des Abends. Er hat den sprichwörtlichen Schalk im Nacken sitzen, wenn er mit einem Augenzwinkern Geschichten aus dem irischen Alltag zum Besten gibt. An seiner Seite die herausragende Soloflötistin Ann O’Casey und der junge Gitarrenvirtuose Alex Vallon. Gemeinsam touren sie auch in 2018 wieder durch ganz Deutschland. Leichtfüßig vorgetragene Balladen wechseln mit rasanten, mitreißenden Jigs, Reels und Polkas, bei denen die Füße nicht mehr stillstehen können. Fünf Flöten, von der kleinen Tin-Whistle bis zur großen Irish- Wooden-Flute, Bodhran und Akkordeon, dazu vier Gitarren und zwei bezaubernde Stimmen bilden den Pool für dieses großartige Live-Erlebnis. Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr. Zur genüsslichen Einstimmung auf das Konzert gibt es irische Spezialitäten und Guinness vom Fass. Eintrittspreis: 20 Euro zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse 25 Euro. Vorverkauf Lauterbach: Posthotel Johannesberg, Das Buch, Buchhandlung „Lesezeichen“, Bad Salzschlirf: Touristinfo sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen, Weitere Infos, Videos und Sound unter: www.woodwind-steel.de Am 2. Oktober 2018 wird Rainhard Fendrich in der Hessenhalle Alsfeld auftreten. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es im Internet unter www.hessenhalle-alsfeld.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen mit CTS. Er ist der wohl erfolgreichste Musikexport Österreichs, seine Karriere „Made in Austria“ hat sich längst über Europa ausgeweitet. Rainhard Fendrich ist Kult, seit 37 Jahren begeistert er seine Fans mit tiefgründigen und unterhaltsamen Songs. Mit seinem aktuellem Album „Schwarzoderweiss“, das gleichzeitig sein neuntes Nummer-eins- Album ist, spielte Fendrich im Frühjahr 2017 eine restlos ausverkaufte Tournee. Im Herbst 2018 wird der Wiener mit kleiner Besetzung und akustischen Instrumenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz live zu sehen sein. Bei seinen Konzerten nimmt Fendrich seine Fans mit auf eine musikalische Reise, die schon vor über 37 Jahren begann. Für seine Kompositionen erhielt er 25-mal Gold, 28-mal Platin sowie weitere zahlreiche Awards, wie zum Beispiel den World Music Award. Foto: Ludewig Das Flair der Grünen Insel verbreiten Woodwind & Steel. Foto: Woodwind


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