Unglückliche Niederlage
25.02.2010 - GREBENAU
Tischtennis: Grebenau unterliegt Wallau in Hessenliga
(oz). Am Sonntag fuhren die Mädchen vom TV Grebenau zum Punktspiel in der Tischtennis-Hessenliga gegen den TV Wallau. Im Hinspiel hatte Grebenau mit 6:2 gewonnen, doch Sabrina Portele, die Nummer 2 der Mannschaft, musste Sonntag schweren Herzens kurzfristig wegen eines akuten Infektes absagen. So begaben sich die Grebenauerinnen zu dritt auf die 130 Kilometer lange Anreise.
Das Spiel startete mit dem Doppel Sarah Trojahn/Anna Müller (Grebenau) gegen Stefanie Lorang/Jessica Pietsch. Lediglich im zweiten Satz liefen Sarah und Anna einem Rückstand hinterher, konnten jedoch auch diesen für sich entscheiden und letztlich sicher 3:0 gewinnen. Das zweite Doppel ging kampflos an Wallau. Im ersten Einzel trat die auf Position 2 aufgerückte Annabell Holzbrecher gegen die gegnerische Nummer 1 Johanna Mehler an. In diesem spannenden Match unterlag Annabell knapp mit 2:3. Im zweiten Einzel siegte Sarah Trojahn gegen die gegnerische Nummer 2 Jessica Pietsch mit 3:1. Das nächste Spiel ging kampflos an Wallau. Nun konnte Anna Müller für den TV Grebenau punkten. Gegen Ines Schwabe stand es nach vier knappen Sätzen 2:2, dann setzte Anna mit 11:4 dem Spiel ein schnelles Ende. Damit stand es vor der zweiten Einzelrunde 3:3.
Der nun folgende 3:0 Sieg von Sarah gegen Johanna Mehler bedeutete die zwischenzeitliche 4:3 Führung für Grebenau, nur noch ein Sieg fehlte zu einem Unentschieden. Annabell konnte dann jedoch mit dem schnellen Topspin-Spiel ihrer Gegnerin nicht ganz mithalten und verlor 0:3. Annas Spiel gegen Stephanie Lorang war jeweils bis Satzmitte ausgeglichen, aber es reichte nicht, um einen Satzball zu erspielen. Somit unterlag sie in ihrem zweiten Match mit 0:3. Das letzte Einzel wurde wiederum kampflos für den TV Wallau gewertet und damit stand das Ergebnis fest: Die Grebenauerinnen mussten sich mit 4:6 geschlagen geben. Mit Sabrina Portele, die im Hinspiel beide Einzel und das Doppel mit Annabell Holzbrecher gewonnen hatte, wäre ein anderer Ausgang wahrscheinlich gewesen.
Sarah Trojahn, 9d, Annabell Holzbrecher, 9a, Albert-Schweitzer-Schule